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Archimedes

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Basic data

Date

um 1642/43

Material(s)/Technique

Öl auf Leinwand

Dimensions

105 x 85 cm

Location

Nürnberg, Akademie der bildenden Künste (ehemals Bayerische Staatsgemäldesammlungen München, Inv.-Nr. 4886)

Mentions in the “Teutsche Academie”

Sein Archimedes daselbst/”
TA 1675, Lebenslauf, S. 17

“… Künstlers Hände-Werk/ unter andern hervor prangete. Von diesen beliebte dem Erzherzogen vor allen/ ein künstlich-gemahlter Archimedes, der zu Syracusa, mit dem Zirkel in der Hand/ die ausstudirte Linien tiefsinnig suchte; als welches Er überaus warhaft/ natürlich und dem Leben ähnlich fande/ und ließe Er darüber sich…”
TA 1675, Lebenslauf, S. 17

Annotations

Sandrart malte den Philosophen zweimal. Die frühere Fassung des »Archimedes« hat laut seiner Schilderung in der »Teutschen Academie« Bedeutung im Rahmen von politischen Verhandlungen gewonnen. Als Erzherzog Leopold Wilhelm bei einem Besuch 1646 in Neuburg Gefallen an diesem Bild äußerte, befand es sich im Besitz des Neuburger Pfalzgrafen Wolfgang Wilhelm. Der Pfalzgraf schenkte Leopold Wilhelm Sandrarts Gemälde mit der Bitte, dass dessen Truppen sein Land verschonen sollten. Klemm geht allerdings davon aus, dass es sich bei dem beschriebenen »Archimedes« um die zweite Fassung in der Sammlung Liechtenstein handelt. Er äußert zudem seine Skepsis, ob die Episode überhaupt einen historischen Kern hat (vgl. Klemm 1986, S. 141).
Nicole Hartje-Grave, 05/04/2008

Mentioned in annotations

Es lässt sich nicht endgültig klären, ob diese zweite Fassung …
Nicole Hartje-Grave, 04/04/2008

Die vorliegende Komposition – sie zeigt einen Gelehrten mit ei…
Julia Kleinbeck, 02/01/2011