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TA 1679, Lobgedichte auf den Autor [II]

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V.

Der Sprachen-volle Mund/ die höflichen Geberden/
die Dienstgefliessenheit (ohn einige Beschwerden)
das freudige Gemüth/ so nie läßt zaghaft werden/
die stets-geübten Sinnen/
(ein Thron der Pierinnen!)
sind hie zugleich beysamm/ und nirgends fast auf Erden.
Ein kluger Mann/ mit Rathen/
und in sehr grossen Gnaden
(wie Neuburg zeugen kan!) bey hohen Potentaten.

VI.

Der Adel adelt recht/ den wir Ihm billich gönnen;
und Ihn/ mit Wahrheitsgrund/ den Edlen Sandrart nennen:
Dafür auch jederzeit die Hohen Ihn erkennen.
Sein Lob soll nicht vergehen/
so lang die Welt bleibt stehen:
Dann lebt der Phönix erst/ wann sie gantz wird verbrennen!
Wol Euch/ Ihr Musen/ singet/
das Berg und Thal erklinget;
Weil Er Euch/ ins gemein/ so grossen Nutzen bringet!

Dienst-Schuld-und Dankwilligst be- glückwünschet von

C. Arnold/ Prof. und D. an G. W.

M. G.

STehet Rom/ der Städte Ruhm/
auf dem Raum der Teutschen Erden?
Soll Tarpejens Alterthum
jetzt den Alemannen werden?
Fliest die trübe Tyber ein
in den nicht mehr reinen Rhein?
Ist es/ oder ist es nicht?
Sehe ich die sieben Hügel:
oder trügt mich mein Gesicht?
Zeugen nicht die Adler-Flügel/
und der Tempel Pracht-Gebäu;
Daß es Remus-Heimat sey?
Die Fortsetzung dieses Gedichtes folgt aufgrund offensichtlich fehlerhafter Bindung dieser Ausgabe auf TA 1679, Lobgedichte auf den Autor [III]Carsten Blüm, 02.06.2008