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Groteskenteppiche

War teilweise das Werk von
Symbolansicht

Kunstwerk-Bezüge

Ist Teil von

Orts-Bezüge

Entstanden in

Literatur

Die Kunstwerk-Daten stammen aus

Basis-Daten

Datierung

1604–1609; 1613–15

Material/Technik

Wolle, Seide, Silberfolie und vergoldete Silberfolie auf naturfarbener Seidenseele

Format/Maße

ca. 4m x 3,75m

Heutiger Aufbewahrungsort

München, Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen (München, Residenzmuseum), Inv.-Nr. w13-24

Kommentare

Die 12 Teppiche dieser Serie zeigen Darstellungen von Grotesken und Tugendallegorien. Sie wurden von Hans van der Biest (gest. vor 1618) in München ausgeführt. Ikonographisch rekurrieren die Tugenden auf die Eigenschaften eines guten und gerechten Herrschers, als der sich Maximilian I. auch durch das Deckenprogramm des Antiquariums repräsentieren ließ. Candids Autorschaft wird nur für einen Teil der Figuren angenommen (vgl. Volk-Knüttel 1976, S. 71–75). Die ausgewählte Abbildung zeigt Veritas, Fidelitas und Taciturnitas (Inv.-Nr. w 17).
Christina Posselt, 08.06.2009