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Elsheimer macht hier die Landschaft zum Thema des Bildes. Das hügelige Tal und der Festungsbau im Mittelpunkt der Komposition (möglicherweise eine Reminiszenz an die Villa des Maecenas im Anio-Tal bei Tivoli) werden durch die Stimmung der aufgehenden Sonne in ein zartes Licht getaucht.
Der Status des Braunschweiger Exemplars als ein Original Elsheimers ist immer wieder in Frage gestellt worden. Die starke Übermalung der linken Seite – mithilfe der Infrarot-Reflektographie konnte als erste Fassung Acis und Galathea bestimmt werden – hat zu der Annahme geführt, dass das Gemälde nicht von Elsheimer vollendet worden sei und mögliche Eingriffe von Goudt vorgenommen wurden. In seinem Stich von 1613 wurde die fragliche Stelle nicht übernommen (vgl. Andrews 1985 [Andrews, Keiths: Adam Elsheimer – Werkverzeichnis der Gemälde, Zeichnungen und Radierungen, München 1985], S. 31; S. 183–185, Kat.-Nr. 18 und Kat. Frankfurt u.a. 2006 [Klessmann, Rüdiger: Im Detail die Welt entdecken – Adam Elsheimer 1578–1610, Katalog der gleichnamigen Ausstellung in Frankfurt am Main (Städelsches Kunstinstitut)/ Edinburgh (National Gallery of Scotland) und London (Dulwich Picture Gallery) 2006, mit Beiträgen von von Emilie E. S. Gordenker u. Christian Tico Seifert, Wolfratshausen 2006], S. 148–149).

Annotation by Christina Posselt09/30/2008

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