Die Übergabe der Reliquien des heiligen Julian

Wurde gemalt von

Personen-Bezüge

Zeigt Darstellung von
Wurde in Auftrag gegeben von
Symbolansicht

Kunstwerk-Bezüge

Ist Teil von

Orts-Bezüge

Befand sich zu Sandrarts Zeit in

Literatur

Die Kunstwerk-Daten stammen aus
Wird behandelt in Literatur

Basis-Daten

Datierung

1658–1660

Material/Technik

Öl auf Leinwand

Format/Maße

ca. 380 x 300 cm

Heutiger Aufbewahrungsort

Lambach, Benediktinerstiftskirche, vorderster Altar rechts

Erwähnungen in der Teutschen Academie

»3 S. Juliani Reliquien-Altar
TA 1675, Lebenslauf, S. 21

»Der dritte Altar/ zeiget die Reliquien S. Juliani: welche der Römische Papst im Pontificial, und in Begleitung vieler Cardinäle/ Erzbischofe und Praelaten/ zu Rom in S. Peters Kirche/ mit sonderbarer Selennität/ der Erzherzogin Claudia von Inspruck/ welche samt allen Frauenzimmer und dem Hofstab zugegen/ übergibt: Sie aber überreicht solche wiederum hoch-ermeldtem Herrn Praelaten zu Lampach/ in sein erbautes Gottshaus/ welcher selbige mit gebührlicher reverenz und Ehrerbietung empfänget. Und hat hier unser Herr von Sandrart sein eignet Contrafät/ zum Gedächtnis/ mit einverleibet.«
TA 1675, Lebenslauf, S. 21

Kommentare

Die Übergabe der Reliquien des hl. Julian bezieht sich auf ein historisches Ereignis: 1632 schenkt Erzherzogin Claudia dem Kloster die Gebeine des Heiligen, die man 1624 aus einer der römischen Katakomben geborgen hatte. Auf dem Altarblatt bestätigt ein nicht näher charakterisierter Papst die Echtheit der Reliquien durch seine segnende Hand. Am linken Bildrand hat Sandrart sich selbst dargestellt.
Esther Meier, 11.05.2008