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Die durch Georg Spalatin und Peter Stahel besorgte deutsche Übersetzung von Petrarcas »De remediis utriusque fortunae« (1366/67 fertig gestellt) sollte 1521/22 in Augsburg erscheinen. An dem Projekt waren u. a. Sebastian Brant als Berater und Visualisierer und der sog. Petrarca-Meister (den Notnamen durch Zuschreibungen an Hans Weiditz oder Hans Burgkmair aufzulösen schlug fehl) als Holzschneider beteiligt. Doch erst 1532 wurde das Buch bei Steiner publiziert. Sandrart erwähnt die 1551 in Frankfurt bei Egenolff erschienene unveränderte Ausgabe.
Inhaltlich handelt das in mehrere Dialoge eingeteilte Werk von Sentenzen zu den Bedeutungen und Auswirkungen der Fortuna, d. h. Glück und Unglück, denen mit einer Rationalisierung der Affekte begegnet werden soll. (Vgl. Knape 1986, S. 13–18 und S. 70–74).
Ein Digitalisat der Ausgabe Frankfurt 1604 ist abrufbar: Trostspiegel in Glück und Unglück.

Kommentar von Christina Posselt29.06.2011

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