Le incisioni della Galleria Giustiniani
Basis-Daten
Algeri, Giuliana: Le incisioni della Galleria Giustiniani
in: Xenia, IX, 1985, S. 71–99
Erwähnungen in Kommentaren im Text
Es erstaunt, dass Sandrart, unter dessen Leitung ab etwa 1632 im Palazzo Giustiniani das ambitionierte Stichwerk der »Galleria Giustiniana« konzipiert und durchgeführt wurde (Baldriga 2001 [Baldriga, Irene: Galleria Giustiniana, in: Caravaggio in Preussen. Die Sammlung Giustiniani und die Berliner Gemäldegalerie, Katalog der Ausstellung in Berlin (Gemäldegalerie im Alten Museum) und Rom (Palazzo Giustiniani) 2001, hrsg. von Silvia Danesi Squarzina, Mailand 2001, S. 362–365], S. 362; vgl. auch Algeri 1985 [Algeri, Giuliana: Le incisioni della Galleria Giustiniani, in: Xenia, IX, 1985, S. 71–99]), sowohl den Namen, als auch die Herkunftsstadt des Kupferstechers Reinier van Persyn, der 1633 aus Alkmaar nach Rom gekommen war, falsch wiedergibt. Mehrere der Kupferstecher, neben Bloemaert, Matham und Natalis auch van Persyn, wohnten wie Sandrart im Palazzo des Marchese (Thomas 2006 [Thomas, Petra: Frühe Sammlungskataloge und Sammlungsbeschreibungen des 17. Jahrhunderts, in: Henning Wrede/Max Kunze: 300 Jahre »Thesaurus Brendenburgicus«. Archäologie, Antikensammlungen und antikisierende Residenzausstattungen im Barock, Akten des internationalen Kolloquiums Schloss Blankensee, 30.9.–2.10.2000, München 2006, S. 241–260], S. 250, Anm. 9). Was die Konzeption des Lebenslaufes angeht, läßt diese fehlerhafte Erwähnung darauf schließen, dass Sandrart dem »eigentlichen Autoren« des Lebenslaufes, Sigmund von Birken, nur grobe Stichworte lieferte.