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Sandrart gibt einen schweizerischen Ort namens Altdorf als Geburtsort Albrecht Altdorfers an. Da weitere Angaben an dieser Stelle im Text fehlen, ist unklar, ob Sandrart Altdorf im Kanton Uri oder Altdorf im Kanton Schaffhausen meinte. Neben den beiden schweizerischen Orten existieren noch gleichnamige Orte im Elsaß, in Baden, in der Pfalz und in anderen Gegenden Deutschlands. Obwohl für Altdorfers Geburtsort keine Quellen erhalten sind, wurden Altdorf bei Nürnberg bzw. bei Landshut vorgeschlagen. So wurde der Familienname von einem im Münster St. Martin und Kastulus von Landshut befindlichen gotischen Grabstein eines Bischofs Georg Altdorfer abgeleitet. Doch auch Regensburg, wo der Maler 1505 anlässlich seiner Einbürgerung zum ersten Mal dokumentiert ist, wird als Geburtsort vermutet. Vgl. Winzinger 1975 [Winzinger, Franz: Albrecht Altdorfer. Die Gemälde. Gesamtausgabe, München 1975], S. 7; Kat. Berlin/Regensburg 1988 [[kein Autor]: Albrecht Altdorfer. Zeichnungen. Deckfarbenmalerei. Druckgraphik, Katalog in der Ausstellung Berlin (Kupferstichkabinett SMPK) 13.02.–17.04.1988/Museen der Stadt Regensburg 06.05.–10.07.1988, Berlin 1988], S. 20; Winzinger 1992 [Winzinger, Franz: Albrecht Altdorfer, in: Henrich, Dieter (Hrsg.): Albrecht Altdorfer und seine Zeit, Vortragsreihe der Universität Regensburg (= Schriftenreihe der Universität Regensburg 5), Regensburg 1992 (2. Aufl.), S. 9–19], S. 9; Bushart 2004 [Bushart, Magdalena: Sehen und Erkennen. Albrecht Altdorfers religiöse Bilder, (= Kunstwissenschaftliche Studien 117), München/Berlin 2004], S. 25; AKL [Meißner, Günter (Begr.): Allgemeines Künstler-Lexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker, München/Leipzig 2004 -], Bd. II, S. 671.
Annotation by Christina Posselt — 09/01/2009