Werkgruppe (Abbildung nicht verfügbar)

Acht Darstellungen aus dem Leben Mariae (»die sieben Geheimnißen unser lieben Frauen«)

Wurde gemalt von

Personen-Bezüge

Wurde in Auftrag gegeben von
Symbolansicht

Kunstwerk-Bezüge

Beinhaltet

Orts-Bezüge

Entstanden in

Literatur

Die Kunstwerk-Daten stammen aus

Basis-Daten

Datierung

1669

Material/Technik

Gouache

Heutiger Aufbewahrungsort

München, Residenz, Miniaturenkabinett

Erwähnungen in der Teutschen Academie

»… worden/ verlangte Ihro Churfl. Durchl. in Bayern Frau Gemahlin/ als eine große Liebhaberin der Künsten von seiner Hand die sieben Geheimnißen unser lieben Frauen/ die er mit großem Fleiß und Verstand wol ordinirt/ und mit aller nöhtig-und ersinnlicher Zierlichkeit vernünftig in kurzer Zeit verfärtiget/ auch damit…«
TA 1675, II, Buch 3 (niederl. u. dt. Künstler), S. 333

Kommentare

Im Gegensatz zu Sandrarts Angaben umfasst der von Kurfürstin Henriette Adelheid 1669 in Auftrag gegebene Zyklus keine sieben, sondern acht Darstellungen. Die Miniaturen umfassen sowohl Szenen aus dem Leben Marias, als auch der Kindheit Christi. Die Reihenfolge der Miniaturen Joseph Werners weichen in der thematischen Anordnung und in der Hinzufügung einer achten Darstellung von dem gewohnten Kanon ähnlicher Zyklen ab. Ein möglicher Grund, weshalb Sandrart die Miniaturen bezeichnenderweise als »die sieben Geheimnisse unseres lieben Frauen« aufführt. (Vgl. Glaesemer 1974, S. 57).
Julia Kleinbeck, 05.02.2009