Bildnis Kaiser Maximilian I.

Wurde gezeichnet von

Personen-Bezüge

Zeigt Darstellung von
War zu Sandrarts Zeit im Besitz von

Orts-Bezüge

Befand sich zu Sandrarts Zeit in
Entstanden in

Literatur

Die Kunstwerk-Daten stammen aus
Identifiziert in
Wird behandelt in Literatur

Basis-Daten

Datierung

1518

Material/Technik

Kohlezeichnung, rote und gelbe Kreide, weiße Höhungen

Format/Maße

381 x 319 mm

Inschriften

oben rechts: »Das ist keiser Maximilian den hab ich Albrecht Dürer zw Awgspurg hoch oben awff der pfaltz in seinem kleinen stüble künterfett, do man czahlt 1518 am mandag noch Johannis tawffer«

Signatur und Bezeichnung

mit Monogramm signiert

Heutiger Aufbewahrungsort

Wien, Graphische Sammlung Albertina, Inv.-Nr. 4852 D133

Erwähnungen in der Teutschen Academie

»Kaiser Maximiliani Original-Conterfät wornach er selbst gemahlt hat.«
TA 1679, II (Skulptur), S. 89

Kommentare

Das nach dem Leben gezeichnete Bildnis des Kaisers fertigte Dürer am 28.06.1518 an. als Maximilian I. auf dem Reichstag in Augsburg weilte. Dürer gehörte möglicherweise der Vertreter der Stadt Nürnberg an. Die Zeichnung diente als Vorlage für das Holzschnittbildnis sowie für zwei Gemälde des Kaisers, die nach dem Tod Maximilians 1519 entstanden sind. (Vgl. Kat. Wien 1994, S. 82 und Anzelewsky 1980, S. 198)
Christina Posselt, 12.01.2009