Ruine des Kolosseums

Wurde gezeichnet von

Orts-Bezüge

Zeigt Darstellung von

Literatur

Die Kunstwerk-Daten stammen aus
Wird behandelt in Literatur

Basis-Daten

Datierung

1629–1635 (Mazzetti di Pietralata 2005(b))

Material/Technik

Schwarze Kreide, grau laviert auf rohweißem Bütten

Format/Maße

524 x 408 mm

Inschriften

unten rechts mit Rötel: 81; oben links Aufschrift mit Bleistift: nr. 3239.

Signatur und Bezeichnung

Rückseitige Aufschrift mit Bleistift: Joachim Sandrart. Ruinen com Colisseum.

Heutiger Aufbewahrungsort

Stuttgart, Staatsgalerie, Graphische Sammlung, Inv.-Nr. C 432

Kommentare

Die vorliegende Zeichnung zeichnet sich durch eine kräftigere Linienführung aus, die im Vergleich zu anderen, mit Sicherheit Sandrart zugeschriebenen Landschaftszeichnungen, ungewöhnlich ist. Die Linie und die Komposition der Zeichnung bestätigen jedoch eine Zuschreibung an Sandrart. Sandrarts Nichte Susanne Maria orientierte sich wahrscheinlich an dieser Art von Blättern, die Sandrart wohl aus Rom mitbrachte, als sie selbst Ruinen zeichnete, die sich heute im Zeichnungsband im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg befinden; vgl. Mazzetti di Pietralata 2011, S. 114, Kat.-Nr. 39.
Saskia Schäfer-Arnold, 04.07.2011

Erwähnungen in Kommentaren

Vor einer monumentalen Kulisse, die aus einem zerstörten Tonne…
Saskia Schäfer-Arnold, 04.04.2011