Statue eines Athleten, sog. Fechter Borghese

Wurde geschaffen von
Symbolansicht

Kunstwerk-Bezüge

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Möglicherweise Vorbild von

Orts-Bezüge

Befand sich zu Sandrarts Zeit in

Literatur

Die Kunstwerk-Daten stammen aus

Basis-Daten

Datierung

Kopie eines hellenistischen Originals

Material/Technik

Marmor

Format/Maße

1,99 m (gemessen vom Kopf bis zur linken Ferse)

Signatur und Bezeichnung

AΓAΣIAΣ ΔΩΣIΘEOY EΦEΣIOΣ EΠOIEI

Heutiger Aufbewahrungsort

Paris, Musée du Louvre, Inv.-Nr. MA 527

Externe Ressourcen und Referenzdatenbanken

Arachne: http://arachne.uni-koeln.de/item/objekt/14701

Kommentare

Die Statue des Borghesischen Fechters wird erstmals am 11. Juni 1611 erwähnt, als sie kurz nach ihrem Fund in Nettuno (bei Anzio) restauriert wurde. Ab 1613 befand sie sich in der Sammlung Borghese, für das Jahr 1650 ist ihre Aufstellung in einem Raum im Erdgeschoss der Villa Borghese belegt. Die Skulptur gehört zu denjenigen Objekten der Sammlung, die allergrößte Bewunderung erfuhren, s. Haskell/Penny 1981, S. 221–224, Kat.-Nr. 43.
Laut Verzeichnis zur »Sandrartischen Kunstkammer«, das der TA 1679 beigefügt ist, besaß Joachim von Sandrart eine Gipskopie des Borghesischen Fechters (s. TA 1679, II (Skulptur), S. 89). Zur Abbildung brachte er die Figur allerdings erst in der lateinischen Edition seines Skulpturenbuchs, den Sculpturae veteris admiranda (Nürnberg 1680).
Carolin Ott, 08.04.2011