Keine Abbildung verfügbar

Gemme mit Bildnis des Mucius Scaevola

Wurde geschaffen von

Personen-Bezüge

Zeigt Darstellung von
War zu Sandrarts Zeit im Besitz von
Symbolansicht

Kunstwerk-Bezüge

Ist dargestellt in
Steht in Zusammenhang mit

Orts-Bezüge

Befand sich zu Sandrarts Zeit in
  • Rom; Sammlung des Innocentio Ferrari

Basis-Daten

Bitte beachten Sie: Dieses Kunstwerk ist noch nicht identifiziert oder kann auf Grund unzureichender Informationen im Text nicht eindeutig identifiziert werden.

Material/Technik

Achat/Steinschnitt

Heutiger Aufbewahrungsort

unbekannt

Erwähnungen in der Teutschen Academie

»… Vatterlandes und der Römer zu schonen/ seines eigenen Lebens ein Verschwender worden. Die Figur/ ist von einem schön gearbeiteten Agat abgesehen/ welcher bey Innocentio Ferrari, einem Herrn/ der in raren antichen medaglien/ Kupferstücken/Jubelen…«
TA 1679, II (Skulptur), S. 54

Kommentare

Vermutlich handelt es sich bei der Darstellung der Gemme, die Galestruzzi als Vorbild für seinen Stich diente, nicht um einen antiken Bildtyp, sondern wurde unabhängig von einem solchen im 17. Jahrhundert neu geschaffen. Aus dieser Zeit sind mehrere Exemplare begannt, die Mucius zeigen, wie er seine rechte Hand ins Feuer hält; vgl. Zwierlein-Diehl 2007, S. 292 und Tafel 211, Abb. 909. Eine Gemme, die eine mehrfigurige Szene abbildet, wie sie in Agostinis bzw. Sandrarts Publikation zur Darstellung kommt, konnte bislang jedoch nicht identifiziert werden.
Carolin Ott, 23.01.2012