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Am 22.1. 1651 vermerkt Sandrart in einem Brief an Carl Gustav bezüglich des Friedensmahl es sei: »auff dass allerstattlichste eingefasset worden, weil dan auch Ihro Königliche Maij. dero beliebt vnsere Kunst alss grosse liebhaberin und Patrona zu Honorin alss hab ich billig zue erweisung meinesss gehorsamess Danckbahrliches gemüth; Dersselben Contrafect lebenns gleich mit der Cronn auff dem Haubt, den Cepter In der hand, der habit ist von Weissen Hermelin vnnd blau Azur« (zitiert nach Klemm 1986, S. 192). Wie aus dem Zitat der Korrespondenz hervorgeht bekrönte das Gemälde ehemals das Friedensmahl. Die hier beigefügt s/w-Aufnahme stammt aus dem Jahr 1937. Es ist das letzte Zeugnis des Gemäldes, das vermutlich während des Zweiten Weltkrieges zerstört wurde.

Kommentar von Julia Kleinbeck16.03.2011

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