Kommentar

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Wer sich hinter dem in der Teutschen Academie als Besitzer einer Kleopatra-Büste erwähnten Herrn Contarini verbirgt, konnte bislang nicht geklärt werden. Will man Sandrarts Angaben in der Teutschen Academie Glauben schenken, nahm der Autor die Büste während seines Venedigaufenthalts (1629) in Augenschein. Zu diesem Zeitpunkt gab es zwei bedeutende Antikensammlungen in Venedig, die mit dem Namen Contarini in Verbindung stehen: die Sammlung Contarini-Ruzzini, die im 16. Jahrhundert von Federico Contarini gegründet worden war, seit 1627 jedoch im Besitz seines Enkels Domenico Ruzzini war (vgl. Favaretto 1990, S. 95–99) und die Sammlung des Giacomo Contarini, die 1595 an dessen Bruder Giambattista und dann an die Neffen Francesco Priuli, Bertucci und Girolamo Contarini überging (vgl. Hochmann 2002, S. 88–90).

Kommentar von Carolin Ott22.11.2010

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