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Der Stich erschien erstmals in den »Monumenta sepulcrorum«, einer 1574 von Tobias Fendt in Breslau herausgegebenen Sammlung von Kupferstichen der Grabmäler berühmter Persönlichkeiten, die auf Zeichnungen des Juristen und Epigrafikers Seyfried Rybisch zurückgehen. Der Band erfuhr großes Interesse und wurde mehrfach neu aufgelegt, so etwa von Sigmund Feyerabend in Frankfurt in den Jahren 1584 und 1589. Erneut nutzte Marcus Zuerius Boxhorn die Abbildungen für seine »Monumenta illustrium virorum et elogia«, die 1638 und 1671 herausgegeben wurden; vgl. Kat. Prag 2010(a), S. 17. Es ist wahrscheinlich, dass Sandrart das Blatt, welches als Vorlage für die Darstellung der Livius-Büste auf Tafel W diente, aus einer der Ausgaben von Boxhorn kannte.

Kommentar von Carolin Ott16.09.2010

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