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Das antike Grabmal befindet sich in situ an der antiken Via Appia bei Albano. Über einem quadratischen Sockel erheben sich an den Ecken jeweils vier Kegel, während ein fünfter größerer Kegel in der Mitte des Sockels aufgestellt ist (vgl. Tortorici 1979, S. 130–131). Die auf etruskische Vorläufer zurückzuführende Architektur des Monumentes wirft Diskussionen bezüglich der Datierung auf, die zwischen spätrepublikanisch und augusteisch angesiedelt wird, s. Tortorici 1979, S. 134–135. Auch die Identifizierung des Grabmonumentes ist in der Forschung umstritten. Bekannt ist die Identifizierung als Grabmal der Horatier und Curiatier und des Pompeius. Aufgrund von Übereinstimmungen mit dem Grab des Porsenna in Chiusi, das von Plinius (Plin. nat. 36, 86) beschrieben wird, wurde der antike Bau auch als Grab seines Sohnes Arruns gedeutet. Weiterhin wurde eine Identifizierung mit dem Grab einer Familie aus Ariccia vorgeschlagen; vgl. Tortorici 1979, S. 133.

Kommentar von Saskia Schäfer-Arnold14.03.2011

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