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Sandrart macht im Text keine Angaben zur Herkunft des Porträts; vgl. TA 1679, II (Skulptur), S. 32. Ob als Vorlage wirklich eine Münze diente, wie die Darstellung vermuten lässt, beziehungsweise die graphische Wiedergabe einer solchen, muss offen bleiben. Die Ciceroporträts in den beiden Publikationen, die Sandrart ansonsten in sehr umfangreichem Maße für die Bildnisse antiker Persönlichkeiten in seiner Teutschen Academie heranzog, Caninis Iconografia und Galles Illustrium Imagines, können als Vorlagen ausgeschlossen werden. Auch Agostinis Gemme antiche, die als Vorlagenwerk für zahlreiche Darstellungen der Tafeln mit den zwölf Kaisern diente, enthält kein Bildnis, das dem vorliegenden entspricht.

Kommentar von Carolin Ott19.06.2012

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