Kommentar

Alle Kommentare von Carolin Ott anzeigen

An dieser Stelle möchte man annehmen, dass Joachim von Sandrart auf eine Zeichnung verweist, die er anfertigte, als er für den Marchese Giustiniani tätig war. Dies wäre insofern gut denkbar, als sich zahlreiche Zeichnungen Sandrarts nach antiken Skulpturen der Sammlung Giustiniani erhalten haben. Doch hinter dem »ich« verbirgt sich Giovanni Angelo Canini, der hier den Stich mit der Darstellung des Pindar in seinem Werk Iconografia (Rom 1669) anspricht. Sandrart nutzte dessen Illustrationen oftmals als Vorlage für seine Darstellungen antiker Persönlichkeiten und griff auch bei seinen Ausführungen auf Caninis Text zurück, ohne dabei Stellen anzupassen, die möglicherweise zu Missverständnissen führen.

Kommentar von Carolin Ott24.03.2011

Dieser Kommentar bezieht sich auf: