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Sigmund Feyerabend ließ in seiner Lutherbibel erstmals neben den Porträts der Evangelisten auch Illustrationen zu den Evangelien anfertigen, die häufig Bezüge zum zeitgenössischen Diskurs über die Kirche und den geistlichen Stand sowie den aktuellen reformatorischen Bestrebungen herstellen. Feyerabends Bibel verkaufte sich so gut, dass er bereits ab 1565 weitere Auflagen in folio und kleineren Formaten herausbrachte. Von Amman selbständig herausgegeben wurden die »Künstliche und wohlgerissene Figuren der fürnembsten Evangelien« (Frankfurt 1579).

Kommentar von Christina Posselt11.02.2010

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