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Schlafende Ariadne

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Basic data

Date

2. Jh. n. Chr. (hadrianisch)

Material(s)/Technique

Marmor

Dimensions

1,61 m (Höhe), 1,95 m (Breite)

Location

Rom, Musei Vaticani, Gallerie delle Statue, Inv.-Nr. 548

External resources

Census: 152103

Mentions in the “Teutsche Academie”

die Königin Cleopatra
TA 1675, I, Buch 2 (Skulptur), S. 35

“Zur linken Seiten des Antinoi, befindet sich die in Onmacht sinkende/ und derenthalben mit dem Haupt auf dem rechten Arm ruhende Cleopatra. Unter ihr stehet auch ein antiches Gefäße/ in welches ein unter ihr entspringendes Wasser sich ergiesset. Diese Cleopatra ware eine Königin in Egypten/ die sich mit vielen Romanischen Herren/ sonderlich mit…”
TA 1675, I, Buch 2 (Skulptur), S. 35

Annotations

In der ersten schriftlichen Erwähnung der Statue am 2. Februar 1512 heißt es, Papst Julius II. habe sie kurz zuvor von Angelo Maffei erworben und ins Belvedere bringen lassen. Im August desselben Jahres soll sie als Brunnenfigur in einer Ecke des Statuenhofes aufgestellt worden sein. Diese Aufstellungssituation wird auch von Sandrart überliefert, was jedoch darauf zurückzuführen ist, dass er sich in seinem Kapitel über die antiken Skulpturen in Rom auf 1550 von Ulisse Aldrovandi verfassten Text bezieht. Zu Sandrarts Zeit hat sie sich jedoch schon lange nicht mehr im Cortile del Belvedere befunden, da sie in den frühen 1550er Jahren in die sogenannte »Stanza della Cleopatra« (nun »Vestibolo Quadrato«, »Atrio del Torso«) überführt worden war. Die »Stanza della Cleopatra« war ursprünglich eine Vorhalle zum Statuenhof und stellte über eine Stiegenanlage eine Verbindung zum östlichen der beiden Flügel des Belvederehofes, dem sogenannten Corridoio di Bramante oder Porticus Julia dar (vgl. BKF/ArsRoma).
Aufgrund des Schlangenreifs, der um Ariadnes linken Oberarm gelegt ist, wurde die liegende Frauenfigur als sterbende Kleopatra gedeutet. Winckelmann sah dieses Attribut für eine Identifizierung mit der ägyptischen Königin als unzureichend an und zog vielmehr eine schlafende Nymphe oder eine Venus in Betracht. Ennio Quirino Visconti (1751–1818) schließlich schlug die von Theseus verlassene Ariadne als Thema der Skulptur vor (vgl. Haskell/Penny 1981, S. 184–187).
Carolin Ott, 11/26/2008

Mentioned in annotations

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