Benutzungshinweise zum Orts-Index

Der Orts-Index ist ein Verzeichnis der in der »Teutschen Academie« genannten Orts­an­gaben. Es ist hierüber nicht nur möglich, Erwähnungen von Orten (Ländern, Städten, Flüs­sen etc.) im Text zu lokalisieren, sondern darüber hinaus werden im Da­ten­bank­ein­trag eines Ortes alle verwendeten Bezeichnungen angezeigt und gezielt suchbar gemacht.

Hinweise zur Suche

Sie können in das Suchfeld sowohl einen als auch mehrere Begriffe eingeben, Phrasen mittels An­füh­rungs­zeichen umschließen sowie unerwünschte Begriffe durch Voran­stel­len eines Minus (bzw. Bindestriches) unterdrücken. Gesucht wird in jedem dieser Fälle immer in allen vorhandenen Namen sowie in den vorhandenen Notationen (d.h. den Be­zeich­nung­en, wie sie im Text verwendet werden).
Darüber hinaus werden der oder die Suchbegriff(e) auch inner­halb von Wörtern ge­fun­den – die Eingaben Frankfurt, frank und kfurt würden also gleicher­maßen u.a. den Eintrag der Stadt Frankfurt im Orts-Index auffinden. Eine Ausnahme bilden in dieser Hin­sicht ledig­lich Such­begriffe mit zwei Zeichen (z.B. der Fluss Po): diese müssen exakt mit dem Namen oder der Notation übereinstimmen.
Die Suche unterscheidet ferner nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung.

Die Suche nach Orten wird dadurch etwas erschwert, dass die Bezeichnungen stark differieren können, wie am Beispiel Aachen deutlich wird, das in anderen Ländern u.a. als Aken, Aix-la-Chapelle oder Aquisgrana bekannt ist. Hinzu kommt, dass auch Be­zeich­nun­gen von Gebäuden sprach­ab­hängig und auch innerhalb einer Sprache meh­re­re Be­zeich­nun­gen gebräuch­lich sein können. Wir haben uns bemüht, vom Deutschen abweichende Bezeich­nungen in die Einträge aufzunehmen, wo sinnvoll und nötig. Dennoch sollten Sie, wenn eine Suchabfrage nicht das gewünschte Ergebnis bringt, auch einmal eine anderssprachliche oder anders geschriebene Variante (z.B. St. Peter statt Sankt Peter) versuchen.

Einige Beispiele für Suchabfragen:

Hinweise zu den enthaltenen Einträgen

Maßgeblich sind jeweils die von Sandrart gewählten Bezeichnungen. Wenn in einem Eintrag etwa von »Niederlande« die Rede ist, finden sich darin jene Textstellen, an de­nen Sandrart diese Benen­nung wählte – und nicht solche, in denen vom heu­ti­gen Ge­biet der Nieder­lande die Rede ist. Ebenso sucht die Sucheingabe »Rom, Frie­dens­tem­pel« die­jenigen Text­stellen, in denen sich Sandrart über den »Templum Pacis« äußert oder ihn im Kupferstich darstellt, ungeachtet der Tatsache, dass es sich dabei nach heu­ti­gem Wissens­stand um die Maxentiusbasilika handelt. Um in solchen Fällen, in denen Sandrart in antiquarischer Hinsicht den Kenntnisstand des 17. Jahrhunderts spiegelt, das Gebäude auch unter dem heutigen, aktuellen Namen auffindbar zu machen, wurden (für Sie nicht sichtbar) den Einträgen Suchbegriffs-Synonyme »Maxen­ti­us­basilika« hinzugefügt.

In denjenigen Fällen, in denen ein Bauwerk im Laufe der Jahrhunderte verschiedene Funk­ti­onen und damit auch unterschiedliche Namen zugeordnet bekam, wurden meh­re­re Ein­träge ange­legt, die unter dem Bezug »Vorgängerbau« respektive »Nachfolgebau« miteinander in Verbindung gestellt wurden (z.B. Rom, Mausoleum des Hadrian und Rom, Engelsburg).