Benutzungshinweise zum Kunstwerke-Index
Im Text sind über alle Bände der Teutschen Academie verteilt sämtliche Kunstwerke ausgezeichnet, die Sandrart erwähnt oder beschreibt. Ausgenommen sind hier nur diejenigen Viten, die Sandrart komplett von Vasari, Van Mander, Ridolfi, Neudörffer, De Bie oder Baglione übersetzte, da hier nicht von einer eigenen Inaugenscheinnahme der Bilder ausgegangen werden muss. (Einschränkend ist hinzuzufügen, dass auch in den selbstverfassten Viten oft Kunstwerke nicht nach den Originalen, sondern nach Kupferstichen beschrieben werden. Dies wird im Wachsen der Einträge im Kunstwerke-Index zunehmend evident werden.)
In denjenigen Fällen, in denen ein Kunstwerk zunächst in einer von Sandrart übersetzten Passage (von Vasari oder Van Mander) beschrieben wird, später aber auch in einer eigenen Beschreibung von Sandrart auftaucht, wurden beide Beschreibungen in den Kunstwerke-Index übernommen, um so einen besseren Vergleich von »Quelle« zu »eigenen Worten« von Sandrart vornehmen zu können (z.B. Hans Holbein, »Triumph des Reichtums«).
Vor allem im Falle der deutschen und niederländischen Künstlerviten kommt es teilweise zu Überschneidungen mit Werkbeschreibungen von fremder Hand. Dies betrifft die Identifizierung von Kopien oder graphischen Reproduktionen von Gemälden berühmter Künstler (z. B. Sadeler, »Porträt der Laura Dianti (nach Tizian)«). In diesen Fällen wird das zugrunde liegende Kunstwerk auch in Viten ausgezeichnet, die nicht von Sandrart verfasst wurden.
Daraus ergibt sich, dass im Kunstwerke-Index schwerpunktmäßig nur die eigenen Gemälde Sandrarts (zum großen Teil erstmalig in Farbabbildungen) sowie die in den von ihm verfassten Viten und die im Lebenslauf von Sandrart erwähnten Bilder mit einem Eintrag versehen sind.
Der zweite Teil, die italienischen und deutschen Kunstwerke, wird zur Zeit ebenfalls bearbeitet. Zudem werden Sandrarts Kupferstiche aus den Bänden der »Teutschen Academie« in die Datenbank eingegeben, bei denen – vor allem im Blick auf eine Kooperation mit dem »Census of Antique Works of Art and Architecture Known in the Renaissance« in Berlin – ein besonderes Augenmerk auf die Auswahl und Zusammenstellung der antiken Werke gelegt werden wird. Alle antiken Kunstwerke, die in einem Kupferstich zur Abbildung kommen, werden auch in denjenigen Textpassagen ausgezeichnet, die Sandrart von anderen Autoren übersetzt hat (von Serlio, Vasari, etc.).
Hinweise zur Suche
Sie können in das Suchfeld sowohl einen als auch mehrere Begriffe eingeben, Phrasen mittels Anführungszeichen umschließen sowie unerwünschte Begriffe durch Voranstellen eines Minus (bzw. Bindestriches) unterdrücken. Gesucht wird in jedem dieser Fälle nach solchen Kunstwerken, bei denen der Titel und / oder der Name eines Künstlers zur Eingabe passt.
Das Suchwort bzw. die Suchwörter werden auch innerhalb von Wörtern gefunden – die Eingaben Himmelfahrt, immelfa oder fahrt würden also u.a. gleichermaßen Sandrarts Werk »Die Himmelfahrt Mariae« finden.
Die Suche unterscheidet ferner nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung.
Einige Beispiele für Suchabfragen:
- paul: Alle Einträge, die »paul« im Titel oder Künstlernamen enthalten; z.B. »Wachsbildnis des Dr. Paul Freher« sowie sämtliche Werke von Peter Paul Rubens
- paul heilig: Dito, mit zwei Suchwörtern
- paul -rubens: Alle Vorkommen von »Paul«, aber Auslassung von Einträgen, die »Rubens« enthalten
- "und pauli": Sucht die Phrase »und pauli« und findet somit das Bild »Trennung Petri und Pauli«