Gent
Gand Französischer Name
Ghent Englischer Name
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Basic data
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GeoNames:
2797656
Getty Thesaurus of Geographic Names (TGN):
7007887
Occurrences in the text
TA 1675, II, Buch 2 (italienische Künstler), S. 161
TA 1675, II, Buch 3 (niederl. u. dt. Künstler), S. 213
TA 1675, II, Buch 3 (niederl. u. dt. Künstler), S. 214
Marginalia column or footnote
Mentioned in annotations in the text
Es ist zwar kein England-Aufenthalt Gossaerts belegt, doch das Porträt der drei Kinder von Christian II. von Dänemark (1481–1559) hat sich wohl bald nach Fertigstellung in Whitehall befunden, wo es im 17. Jh. Gossaert zugeschrieben wurde. Zudem gab es Beziehungen zwischen dem Maler und dem 1523 gestürzten König, der in die Niederlande ins Exil ging. Für dessen Frau Isabella (gest. 1526) entwarf Gossaert das Grabmonument für die St. Peter-Kirche in Gent; vgl. Mander/Miedema 1994–99 [Miedema, Hessel (Hrsg.): Karel van Mander. The Lives of the Illustrious Netherlandish and German Painters, from the first edition of the Schilder-boeck (1603–1604), 6 Bde., Doornspijk 1994–1999], Bd. III, S. 152 f.
Jerôme Duquesnoy d.J. wurde 1654 wegen eines in Gent begangenen Sittlichkeitsdeliktes hingerichtet (vgl. Klemm, Kommentar Viten 1995 [Klemm, Christian: Joachim von Sandrarts »Teutsche Academie der edlen Bau-, Bild und Mahlerey-Künste«, in: Renaissance und Barock (= Bibliothek der Kunstliteratur, Bd. 1), hrsg. von Thomas Cramer und Christian Klemm, Frankfurt a. M. 1995, S. 793–799 (Kommentar)], S. 863, Anm. 518, 6). In Gent befindet sich gleichsam das Hauptwerk Jerôme Duquesnoys: das Grabmal des Erzbischofs von Triest (vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 409, Anm. 1023).
Diese Passage über den fehlgeschlagenen Versuch, Floris zu einem arbeitsamen und ökonomisch wirtschaftenden Künstler zu machen, wird bei van Mander deutlich ausschweifender wiedergegeben (vgl. Mander, Schilderboek [Mander, Karel van: Het Schilderboek, ], Het leven van Frans Floris, uytnemende Schilder van Antwerpen, überprüft anhand der Ausgabe von 1604 [Mander, Karel van: Het Schilderboek, Nachdruck der Ausgabe Haarlem 1604, Utrecht 1969], vgl. Online-Ausgabe DBNL, fol. 204v f. [Accessed: 2011-11-14. Archived by WebCite® at http://www.webcitation.org/63BpmS3k5]). Im Folgenden berichtet van Mander von Altartafeln in Antwerpen, Brüssel und Gent sowie von Werken, die in Lucas de Heeres Sammlung vor dem Bildersturm gerettet wurden.