Venedig
Venezia Italienischer Name

SymbolansichtKunstwerk-Bezüge

Vor Sandrarts Zeit befand sich hier
  • Raffaello <Sanzio>: Heilige Margarete; 1528 in der Sammlung Giovanantonio Venier dokumentiert, später in der Sammlung Priuli
  • Vecellio: Selbstbildnis
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Basis-Daten

Externe Ressourcen und Referenzdatenbanken

Getty Thesaurus of Geographic Names (TGN): 7018159

Vorkommen im Text

TA 1675, I, Buch 2 (Skulptur), S. 41
»Statuen zu Venedig
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Erwähnungen in Kommentaren im Text

Hans von Aachen hat mehrere Selbstbildnisse geschaffen (vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 397, Anm. 612). Zwar können die erhaltenen Exemplare der von Mander übernommenen Erwähnung nicht zweifelsfrei zugeordnet werden, das in Venedig entstandene Gemälde gilt jedoch als verschollen (vgl. Mander, Schilderboek [Mander, Karel van: Het Schilderboek, ], Het leven van Hans van Aken, uytnemende Schilder van Cuelen, überprüft anhand der Ausgabe von 1604 [Mander, Karel van: Het Schilderboek, Nachdruck der Ausgabe Haarlem 1604, Utrecht 1969], vgl. Online-Ausgabe DBNL, fol. 289v [Accessed: 2011-11-07. Archived by WebCite® at http://www.webcitation.org/630wlaT40] und Jacoby 2000 [Jacoby, Joachim: Hans von Aachen 1552–1615, München 2000], S. 222). Das Selbstporträt in Wien ist zwar früher entstanden, dürfte vom Typus aber ähnlich sein und zeigt ebenfalls den beschriebenen lachenden Gesichtsausdruck. Auch von Gaspar Rem, der es ablehnte, den Künstler in seiner Werkstatt aufzunehmen, hat sich ein Porträt von der Hand von Aachens erhalten; vgl. Fučíková 1971 [Fučíková, Eliška: »Quae praestat iuvenis vix potuere vici«: Hans von Aachens Selbstbildnis in Köln, in: Wallraf-Richartz-Jahrbuch, XXXIII, 1971, S. 115–124].
Christina Posselt, 06.02.2010

Van Manders Bericht über weitere Gemälde in Leiden und Venedig, die ihm Anlass für ein ausführliches Lob sind (vgl. Mander, Schilderboek [Mander, Karel van: Het Schilderboek, ], Het leven van Iacob Palma, Schilder van Venetien, überprüft anhand der Ausgabe von 1604 [Mander, Karel van: Het Schilderboek, Nachdruck der Ausgabe Haarlem 1604, Utrecht 1969], vgl. Online-Ausgabe DBNL, fol. 187v [Accessed: 2011-11-08. Archived by WebCite® at http://www.webcitation.org/632SMNJMG]), gibt Sandrart nicht wieder.
Christina Posselt, 20.07.2011

Anschließend an seinen Aufenthalt in Venedig ist Algardi ab 1625 in Rom nachzuweisen. Hier wird er zunächst von Dominichino und dem Bologneser Kardinal Ludovisi unterstützt. In den Jahren 1626–31 restaurierte er antike Statuen für ihn. Durch das Restaurieren von antiken Werken wird er auch später hervor treten (vgl. etwa »Die drei Grazien«). In Rom wurde Algardi besonders von Papst Innozenz X. (1644–54) protegiert unter dem er die Stellung des in Ungnade gefallenen Bernini einnahm (vgl. AKL [Meißner, Günter (Begr.): Allgemeines Künstler-Lexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker, München/Leipzig 2004 -], Bd. II, S. 345 ff.).
Julia Kleinbeck, 03.08.2011