Caesar, Gaius Iulius

Basis-Daten

Röm. Feldherr, Staatsmann, Historiker und Redner, geb. 100 v. Chr., gest. 44 v. Chr., Verfasser von »Commentarii rerum gestarum belli Gallici« u.a.; vgl. Neue Pauly [Cancik, Hubert u. Schneider, Helmuth (Hrsgg.): Der Neue Pauly. Enzyklopädie der Antike, Stuttgart 1996–2003], Bd. II, Sp. 908–924.
Nach seinem Tod wurde Caesar zur Gottheit erhoben und als »Divus Iulius« und als höchster Staatsgott neben Jupiter verehrt. Da diese Bedeutungsebene in der Teutschen Academie hauptsächlich durch die Wiedergabe von Inschriften präsent ist, wurde keine Differenzierung vorgenommen, sondern es wurden alle Notationen von Caesar in diesem Eintrag zusammengefasst.

Externe Ressourcen und Referenzdatenbanken

Personennamendatei (PND): 118518275
Virtual Internet Authority File (VIAF): 100227925
Mit der Person verknüpfte Werke im »Virtuellen Kupferstichkabinett«

Vorkommen im Text

TA 1675, I, Buch 2 (Skulptur), Tafel 7 (nach S. 26)
»C. IVLIVS CAESAR
Abbildung
TA 1675, I, Buch 2 (Skulptur), S. 45
»Der Caesar mich bekriegt. Wiewol ich lange Zeit«
Vers

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Erwähnungen in Kommentaren im Text

Sandrart gibt hier fälschlicherweise einen Timotheus und nicht den Maler Timomachos als Autor der Gemälde an, die laut Überlieferung zu den berühmtesten Werken des Künstlers gehörten. Laut Cicero (Cic. Verr. [Cicero, Marcus Tullius: Orationes in Verrem, ] 2, 4, 135) war die Bevölkerung von Kyzikos in ihrem Besitz. Plinius zufolge (Plin. nat. [Plinius: Naturalis Historia, ] 35, 136) erwarb Julius Caesar die Bilder für 80 Talente und verbrachte sie im Tempel der Venus Genetrix in Rom.
Carolin Ott, 30.11.2009