Praxiteles

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Griech. Bildhauer aus Athen, geb. um 395 v. Chr., tätig zwischen 370 bis 320 v. Chr., Sohn und wohl auch Schüler des Kephisodotos (I), Vater des Kephisodotos (II) und des Timarchos; vgl. Thieme-Becker [Thieme, Ulrich/Becker, Felix (Hrsgg.): Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart, 37 Bde., Leipzig 1907–1950], Bd. XXVII, S. 354–363.

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Occurrences in the text

Vita:

TA 1675, II, Buch 1 (antike Künstler), S. 26

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Mentioned in annotations in the text

Diese Passage lässt sich auf eine Textstelle in der Naturalis Historia des Plinius zurückführen. Dort schreibt Plinius (nat. 34, 71) über Praxiteles, dass dieser auf das Viergespann des Kalamis, der für die Darstellungen von Pferden bekannt war, einen Wagenlenker stellte.
Saskia Schäfer-Arnold, 10/12/2010

Plinius (Plin. nat. 34, 69) nennt an dieser Stelle einen Tempel der Felicitas, vor dem Bildwerke des Praxiteles standen.
Saskia Schäfer-Arnold, 10/13/2010

Sandrarts Aufzählung von Werken des Praxiteles geht auf eine Textstelle in Plin. nat. [Plinius: Naturalis Historia, ] 34, 69–70 zurück. Dort ist Folgendes zu lesen: »[…] ebenso schuf er [Praxiteles] eine Kranzwinderin [stephanusa], eine pseliumene, eine opora, die Tyrannenmörder Harmodios und Aristogeiton, die vom Perserkönig Xerxes fortgeschafft und nach der Unterwerfung Persiens von Alexander dem Großen den Athenern zurückgeschickt wurden« (vgl. Plin. nat. 1973–1996 (Ed. König, mit dt. Übers.) [Plinius Secundus, Gaius: [Naturalis Historia] Naturkunde, lateinisch-deutsch, hrsg. und übers. von Roderich König, 31 Bde., München 1973–1996], 34, 70). Da die Textquelle für diese Passage bislang nicht identifiziert wurde, kann nicht geklärt werden, ob die von Plinius’ abweichenden Schreibweisen »Spilumenes« und »Oenophorus« auf Sandrart oder auf eine bereits verfälschte Tradierung zurückzuführen sind.
Saskia Schäfer-Arnold, 03/17/2011