Domenichino

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Basic data

Artist whose vita was written by Sandrart.

Ital. Maler, Freskant, Architekt und Zeichner, geb. 1581 in Bologna, gest. 1641 in Neapel; vgl. AKL [Meißner, Günter (Begr.): Allgemeines Künstler-Lexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker, München/Leipzig 2004 -], Bd. XXVIII, S. 383.

Category/categories

Artists
. . . Architects
. . . Printmakers
. . . Painters

Religious denomination(s)

Catholic

External resources

Personennamendatei (PND): 118638831
Getty Union List of Artist Names (ULAN): 500018832
Virtual Internet Authority File (VIAF): 56618267
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Occurrences in the text

Vita:

TA 1675, II, Buch 2 (italienische Künstler), S. 197
TA 1679, III (Malerei), S. 70

TA 1675, II, Buch 2 (italienische Künstler), S. 197
»CV. DOMINICO ZAMPIERI von Bolognen.«
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Mentioned in annotations in the text

Nach Camasseis Ausbildung bei Domenichino ging er tatsächlich in die Werkstatt von Sacchi und stand in Rom auch in Kontakt mit Pietro da Cortona (vgl. Nessi 2005 [Nessi, Silvestro: Andrea Camassei. Un pittore del Seicento tra Roma e l’Umbria, Perugia 2005], S. 29). Mit beiden Künstlern arbeitete Camassei u.a. in Sankt Peter zusammen. Auch an dem 1639 von Urban VIII. an Sacchi vergebenen Zyklus in San Giovanni in Fonte wirkte Camassei mit (vgl. den Triumph des Konstantin). Die Nähe zu Sacchi wirkt bis heute etwa in der umstrittenen Zuschreibung der Wiener Juno fort.
Christina Posselt, 12/23/2010

Der unmittelbar natürliche Ausdruck von Affekten in der Malerei wurde zu Sandrarts Zeit intensiv u. a. von den Carracci und Domenichino betrieben; insbesondere Letzterer hat auch Sandrart deutlich beeinflusst; vgl. Klemm, Kommentar Viten 1995 [Klemm, Christian: Joachim von Sandrarts »Teutsche Academie der edlen Bau-, Bild und Mahlerey-Künste«, in: Renaissance und Barock (= Bibliothek der Kunstliteratur, Bd. 1), hrsg. von Thomas Cramer und Christian Klemm, Frankfurt a. M. 1995, S. 793–799 (Kommentar)], S. 906, Anm. 613,35–614,12.
Christina Posselt, 05/26/2011

Anschließend an seinen Aufenthalt in Venedig ist Algardi ab 1625 in Rom nachzuweisen. Hier wird er zunächst von Dominichino und dem Bologneser Kardinal Ludovisi unterstützt. In den Jahren 1626–31 restaurierte er antike Statuen für ihn. Durch das Restaurieren von antiken Werken wird er auch später hervor treten (vgl. etwa »Die drei Grazien«). In Rom wurde Algardi besonders von Papst Innozenz X. (1644–54) protegiert unter dem er die Stellung des in Ungnade gefallenen Bernini einnahm (vgl. AKL [Meißner, Günter (Begr.): Allgemeines Künstler-Lexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker, München/Leipzig 2004 -], Bd. II, S. 345 ff.).
Julia Kleinbeck, 08/03/2011