Johannes <Apostolus>

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Basis-Daten

Einer der zwölf Apostel, Sohn des Zebedäus und Bruder des Apostels Jacobus; vgl. Bocian 2004 [Bocian, Martin: Lexikon der biblischen Personen, 2. erweiterte Auflage Stuttgart 2004], S. 245 ff.

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Personennamendatei (PND): 118557815
Virtual Internet Authority File (VIAF): 82340113
Personeneintrag im »Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikon«

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Erwähnungen in Kommentaren im Text

Vischer kopierte u.a. auf Betreiben Maximilians I. von Bayern diverse Gemälde von Dürer, darunter die »Vier Apostel« {p 192 Johannes und Petrus} und {p 611 Markus und Paulus}, die der Nürnberger Rat in seinem Besitz behalten wollte, die »Gefangennahme Christi« (1633), die »Kreuztragung Christi« und »Christus und die Ehebrecherin« (1637); vgl. Goldberg 1980 [Goldberg, Gisela: Zur Ausprägung der Dürer-Renaissance in München, in: Münchner Jahrbuch der bildenden Kunst, 3. Folge, XXXI, 1980, S. 129–175], S. 129–143.
Christina Posselt, 30.03.2010

Heute lässt sich von Johann Sigmund Müller nur noch eine »Taufe Christi« (1690) an der Südwand über der Empore nachweisen, vgl. Link 2009 [Link, Andreas: Augspurgisches Jerusalem. Bürger, Künstler, Pfarrer – Evangelische Barockmalerei, (= Kunstwissenschaftliche Studien, Bd. 158), Berlin/ München 2009], S. 59 f. und S. 394–396, Kat.-Nr. 13. In Darstellungen der Kirche von 1693 sind weitere, heute verlorene Arbeiten an der Süd- und Westwand im Altarbereich zu sehen, auf die sich Sandrart möglicherweise bezieht, vgl. Link 2009 [Link, Andreas: Augspurgisches Jerusalem. Bürger, Künstler, Pfarrer – Evangelische Barockmalerei, (= Kunstwissenschaftliche Studien, Bd. 158), Berlin/ München 2009], S. 395. An der Ostwand befinden sich unter der Empore zudem noch von Johann Ulrich Mayr in situ von Süd nach Nord die Evangelisten Markus, Matthäus, Lukas und Johannes. Die Werke werden in das letzte Viertel des 17. Jhs. datiert, vgl. Breuer 1958 [Breuer, Tilmann: Die Stadt Augsburg, (= Bayerische Kunstdenkmale, Bd. 1), München 1958], S. 52.
Christina Posselt, 13.04.2010