Jesus Christus

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Personeneintrag im »Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikon«

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Erwähnungen in Kommentaren im Text

Der Augsburger Dom besaß etliche Gemälde Schönfelds, die im Zuge der ab 1655 vorgenommenen Barockausstattung in Auftrag gegeben wurden. Im Gegensatz zu der zerstörten Darstellungen der »Heimsuchung Mariae« und der »Geburt Christi« sowie dem Hochaltarbild der »Himmelfahrt Mariae« (zu dem auch ein Auszug mit »Christus als Erlöser« gehörte), haben sich die anderen Gemälde erhalten: Die Heilige Dreifaltigkeit, die Verklärung {p 15 Christi} und der {p 208 Heilige Hieronymus, der die Posaune des Jüngsten Gerichts vernimmt} wurden allerdings bei der Regotisierung Mitte des 19. Jhs. aus dem Dom entfernt; vgl. Kat. Friedrichshafen/Stuttgart 2009 [Zeller, Ursula/ Waike, Maren (Hrsgg.): Johann Heinrich Schönfeld. Welt der Götter, Heiligen und Heldenmythen, Katalog der Ausstellung Friedrichshafen (Zeppelin Museum), 16.10.2009–7.2.2010/ Stuttgart (Staatsgalerie, Graphische Sammlung), 7.11.2009–7.3.2010, Köln 2009], S. 47; S. 63 f.
Christina Posselt, 26.03.2010

Heute lässt sich von Johann Sigmund Müller nur noch eine »Taufe Christi« (1690) an der Südwand über der Empore nachweisen, vgl. Link 2009 [Link, Andreas: Augspurgisches Jerusalem. Bürger, Künstler, Pfarrer – Evangelische Barockmalerei, (= Kunstwissenschaftliche Studien, Bd. 158), Berlin/ München 2009], S. 59 f. und S. 394–396, Kat.-Nr. 13. In Darstellungen der Kirche von 1693 sind weitere, heute verlorene Arbeiten an der Süd- und Westwand im Altarbereich zu sehen, auf die sich Sandrart möglicherweise bezieht, vgl. Link 2009 [Link, Andreas: Augspurgisches Jerusalem. Bürger, Künstler, Pfarrer – Evangelische Barockmalerei, (= Kunstwissenschaftliche Studien, Bd. 158), Berlin/ München 2009], S. 395. An der Ostwand befinden sich unter der Empore zudem noch von Johann Ulrich Mayr in situ von Süd nach Nord die Evangelisten Markus, Matthäus, Lukas und Johannes. Die Werke werden in das letzte Viertel des 17. Jhs. datiert, vgl. Breuer 1958 [Breuer, Tilmann: Die Stadt Augsburg, (= Bayerische Kunstdenkmale, Bd. 1), München 1958], S. 52.
Christina Posselt, 13.04.2010