Delle Statve Antiche, Che Per Tvtta Roma, in diuersi luoghi, et case si veggono

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Aldrovandi, Ulisse: Delle Statve Antiche, Che Per Tvtta Roma, in diuersi luoghi, et case si veggono
in: Mauro, Le antichità 1556 (Editio princeps Venedig), S. 115–316

Die Abhandlung ist enthalten in: Mauro, Le antichità 1556 (Editio princeps Venedig [Mauro, Lucio: Le Antichità De La Città Di Roma: Brevissimamente raccolte da chiunque ne ha scritto, o antico o moderno / per Lvcio Mavro, che ha uoluto particularmente tutti questi luoghi uedere: onde ha corretto di molti errori, che ne gli altri scrittori di queste antichità si leggono (...), Venedig (Ziletti) 1556]), S. 115–316.

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In diesem Kapitel übersetzt Sandrart in weiten Teilen aus Ulisse Aldrovandis Le antichità della città di Roma [Aldrovandi, Ulisse: Delle Statve Antiche, Che Per Tvtta Roma, in diuersi luoghi, et case si veggono, in: Mauro, Le antichità 1556 (Editio princeps Venedig), S. 115–316] von 1556 (ab 34 r. Sp., »Wir wollen uns aber aufmachen« bis »Die Schrifft zu den Füßen lautet also« auf 39 l. Sp.). Davor setzt er einen Passus, in dem er die typologische Vorbildlichkeit der antiken Statuen mit eigenen Worten schildert und diesbezüglich auf seine Kupfertafeln verweist. In der als Auflistung der antiken Statuen gestalteten Inhaltsangabe des Kapitel sind in wenig übersichtlicher Weise die von Sandrart genannten sowie gestochenen und die von Aldrovandi aufgeführten Antiken unsortiert wiedergegegeben.
Anna Schreurs, 11/13/2008

Aldrovandi spricht an dieser Stelle nicht von vier, sondern nur von drei Statuen: der auch von Sandrart zunächst erwähnten Amazonin, dem Apoll und der Sabina; vgl. Aldrovandi, Statue antiche [Aldrovandi, Ulisse: Delle statue antiche, che per tutta Roma, in diversi luoghi, e case si veggono, ], überprüft anhand der Ausgabe 1556 [Aldrovandi, Ulisse: Delle Statve Antiche, Che Per Tvtta Roma, in diuersi luoghi, et case si veggono, in: Mauro, Le antichità 1556 (Editio princeps Venedig), S. 115–316], S. 122 f. Sandrart erkennt nicht, dass es sich bei der von Aldrovandi als Amazone bezeichneten Statue um diejenige Skulptur handelt, die zu seiner Zeit als Juno gedeutet wurde und die er unter dieser Bezeichnung als viertes Objekt aufführt.
Carolin Ott, 04/20/2012