Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675:...
Personen-Bezüge
SymbolansichtKunstwerk-Bezüge
- Schwarz: Auferstehung Christi; S. 393, Anm. 449
- Dürer: Bildnis Albrecht Dürer d. Ä.; S. 422, Anm. 1499
- Falcone: Die Enthauptung des Heiligen Januarius; S. 416, Anm. 1301
- Testa: Achilles mit dem Leichnam Hektors (»Achilles dragging the body of Hector around the walls of Troy«); S. 416, Anm. 1292
- Dürer: Adam; S. 387, Anm. 160
- Bernini/Bernini: Aeneas-Gruppe; S. 415, Anm. 1261
- Waldreich: Vitenporträt Joseph Heintz d. Ä. (TA 1675, Tafel HH); S. 431
- Holbein: »ein Gelehrter/ hinder dem der Tod mit der Uhr stehet/ worbey ein schön Gebäu«; S. 391, Anm. 356
- Poussin: Ariadne; S. 411, Anm. 1118
- Aachen: Bildnis von Großherzog Francesco I. de’ Medici; S. 397, Anm. 615: für Peltzer war das Werk nicht nachweisbar
- Schönfeld: Das Opfer der Diana; Peltzer identifiziert ein »Dianaopfer« von Schönfeld in Schleißheim, vgl. S. 405, Anm. 928
Literatur
- Sandrart, TA, 1. Hauptteil Publikations-Gruppe
- Dietterlin, Architectura 1593-1598 Publikations-Gruppe; S. 401, Anm. 818
- Bartoli, Disegno; S. 415, Anm. 1256
- Goltzius, Fasti magistratum 1566; S. 394, Anm. 461
Basis-Daten
Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister
München 1925
Erwähnungen in Kommentaren im Text
Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 424, Anm. 1558, identifiziert sie als Clara Peeters.
Peltzer identifiziert ihn als Giovanni Antonio Licino da Pordenone, räumt aber ein, daß es sich auch um Giulio Licinio handeln könne, vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 420 u. 1393.
Peltzer (Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 202) korrigiert hier auf »Coloriren«. An anderer Stelle, in Verbindung mit der Anmutigkeit in der Malerei Tizians, verwendet Sandrart den Begriff »Coloriten« (TA 1675, I, Buch 3 (Malerei), S. 57), der hier wohl auch gemeint ist.
Bei der Identifizierung dieser Person besteht keine Einigung: Während Peltzer (1925 [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 420, Anm. 1398) sie als Anthonie Waterloo identifizierte, meinen Glaser/Schnabel (1991 [Glaser, Silvia / Schnabel, Werner Wilhelm: »Künstliche Lust-Hand-Arbeit«: Rudolf Wilhelm von Stubenberg (1643–1677) und seine Scherenschnitte, in: Zeitschrift für Kunstgeschichte, LIV.3, 1991, S. 297–334], S. 307), es handle sich um Sisto Badalocchio.
Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 408, Anm. 999 weist darauf hin, dass hier der auch an anderer Stelle als Steinschneider erwähnte Daniel Engelhard gemeint ist und Sandrart sich mit dem Vornamen irrt.
Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 408, Anm. 999 weist darauf hin, daß hier der auch an anderer Stelle als Steinschneider erwähnte Daniel Engelhard gemeint ist und Sandrart sich mit dem Vornamen irrt.
Reproduktionsstiche von Isaac Major nach Werken von Heintz sind nicht bekannt. Vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 397, Anm. 632 und Klemm, Kommentar Viten 1995 [Klemm, Christian: Joachim von Sandrarts »Teutsche Academie der edlen Bau-, Bild und Mahlerey-Künste«, in: Renaissance und Barock (= Bibliothek der Kunstliteratur, Bd. 1), hrsg. von Thomas Cramer und Christian Klemm, Frankfurt a. M. 1995, S. 793–799 (Kommentar)], S. 837, Anm. 448,1.
Frühere Versuche der Forschung, Werke Ambergers in München nachzuweisen (Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 389, Anm. 250), konnten nicht überzeugen (vgl. Kranz 2004 [Kranz, Annette: Christoph Amberger – Bildnismaler zu Augsburg. Städtische Eliten im Spiegel ihrer Porträts, Regensburg 2004, zugl. Diss. phil. Univ. Bonn 2000], S. 18).
Marion Boudon-Machuel nimmt an, dass es sich hierbei um Ferdinand Van den Eynden (gest. 1630) und Adrian Vryburch handelt (gest. 1628) (vgl. Boudon-Machuel 2005 [Boudon-Machuel, Marion: Francois du Quesnoy 1597–1643, Paris 2005], S. 333), deren Epitaphien Duquesnoy gestaltete (vgl. auch Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 409, Anm. 1021). Büsten dieser beiden Personen haben sich jedoch nicht erhalten.
Wie schon Peltzer (Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 389, Anm. 240) vermutete, handelt es sich hier bei dem Meister I. B. um Georg Pencz.
Peltzer identifiziert den von Sandrart als »Fachier« aufgeführten Künstler als den Flamen Jacques Fouquier (vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 401, Anm. 828 / S. 420, Anm. 1385). Von dessen Aufenthalt am Heidelberger Hof hat sich lediglich die Ansicht des »Hortus Palatinus« in zwei Versionen erhalten. Vgl. auch AKL [Meißner, Günter (Begr.): Allgemeines Künstler-Lexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker, München/Leipzig 2004 -], Bd. XLIII, S. 106.
Zwischen 1636 und 1715 fertigte Nicolaus Millich insgesamt 27 Marmorfiguren für Schloss Drottningholm (vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 408, Anm. 1011). Keine Erwähnung finden die in diesem Zusammenhang von Millich geschaffenen Skulpturen gotischer Könige (vgl. Gerstl 2000 [Gerstl, Doris: Joachim von Sandrarts Teutsche Academie der Edlen Bau-, Bild- und Mahlerey-Künste – Zur Genese, in: Künste und Natur, hrsg. von Hartmut Laufhütte, Wiesbaden 2000, S. 881–898], S. 889, Anm. 33)
Bereits van Mander liefert diese irrigen Angaben in seiner Vita Jan Calcars (vgl. Mander/Miedema 1994–99 [Miedema, Hessel (Hrsg.): Karel van Mander. The Lives of the Illustrious Netherlandish and German Painters, from the first edition of the Schilder-boeck (1603–1604), 6 Bde., Doornspijk 1994–1999], Bd. III, S. 71 sowie Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 390, Anm. 306). Vasari selbst berichtet, dass die Holzschnitte seiner Vitenporträts von einem »Maestro Cristofano« angefertigt wurden. Die Identifikation dieses Künstlers ist unklar, wird jedoch nicht mehr mit Cristofano dell’Altissimo oder Cristofano Coriolano vermutet, der für Vasari in Venedig gearbeitet hat und in dessen Briefen als »Cristofano« angeredet wird (Prinz 1966 [Prinz, Wolfram: Vasaris Sammlung von Künstlerbildnissen: mit einem kritischen Verzeichnis der 144 Vitenbildnisse in der zweiten Ausgabe der Lebensbeschreibungen von 1568, Beiheft zu Bd. XII der Mitteilungen des Kunsthistorischen Institutes in Florenz 1966], S. 9); vgl. AKL [Meißner, Günter (Begr.): Allgemeines Künstler-Lexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker, München/Leipzig 2004 -], XXI, S. 209.
In der lateinischen Ausgabe gibt Sandrart Frankfurt als Sterbeort Kellers an und fügt hinzu, dass er dort als Kind von Keller das Zeichnen erlernte: »meusque in arte Diagraphica circa annum 1615 praeceptor« (vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 392, Anm. 374).
Der hinter einigen Kunstwerkaufzählungen hinzugefügte Buchstabe »C« steht für Kopie. (Vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 422, Anm. 1473)
Hier irrt Sandrart, Tintorettos Sohn hieß Domenico, nicht Jacob. (Vgl. auch Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 422, Anm. 1480)
In der lateinischen Ausgabe (Sandrart, Academia 1683 [Sandrart, Joachim von: Academia nobilissimae artis pictoriae, Nürnberg [Christian Sigismund Froberger] 1683], S. 369b) findet sich der Zusatz, dass Jean Baron einen Nachstich des Gemäldes fertigte (vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 411, Anm. 1126)
Es handelt sich um die heute nicht mehr auffindbare Beschreibung der in Mariemont aufbewahrten Bilder Tizians und Kopien römischer Plastiken (vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 395, Anm. 539).
Rottenhammer heiratete 1596 die Venezianierin Elisabetta di Fabris, vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 398, Anm. 664.
Hier irrt Sandrart: der Barfüßerturm wurde von Johann Freyberger (1571–1631) ausgemalt; vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 398, Anm. 668 und Klemm, Kommentar Viten 1995 [Klemm, Christian: Joachim von Sandrarts »Teutsche Academie der edlen Bau-, Bild und Mahlerey-Künste«, in: Renaissance und Barock (= Bibliothek der Kunstliteratur, Bd. 1), hrsg. von Thomas Cramer und Christian Klemm, Frankfurt a. M. 1995, S. 793–799 (Kommentar)], S. 836, Anm. 445,26.
Wie schon Peltzer vermutete, handelt es sich hierbei möglicherweise um Kopien nach den Bildern in Franz von Mayers Kunstkammer. Er besaß eine »Morgenröhte«, sowie eine »Abendstund« von Lorrain (vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 422, Anm. 1489).
Hans von Aachen hat mehrere Selbstbildnisse geschaffen (vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 397, Anm. 612). Zwar können die erhaltenen Exemplare der von Mander übernommenen Erwähnung nicht zweifelsfrei zugeordnet werden, das in Venedig entstandene Gemälde gilt jedoch als verschollen (vgl. Mander, Schilderboek [Mander, Karel van: Het Schilderboek, ], Het leven van Hans van Aken, uytnemende Schilder van Cuelen, überprüft anhand der Ausgabe von 1604 [Mander, Karel van: Het Schilderboek, Nachdruck der Ausgabe Haarlem 1604, Utrecht 1969], vgl. Online-Ausgabe DBNL, fol. 289v [Accessed: 2011-11-07. Archived by WebCite® at http://www.webcitation.org/630wlaT40] und Jacoby 2000 [Jacoby, Joachim: Hans von Aachen 1552–1615, München 2000], S. 222). Das Selbstporträt in Wien ist zwar früher entstanden, dürfte vom Typus aber ähnlich sein und zeigt ebenfalls den beschriebenen lachenden Gesichtsausdruck. Auch von Gaspar Rem, der es ablehnte, den Künstler in seiner Werkstatt aufzunehmen, hat sich ein Porträt von der Hand von Aachens erhalten; vgl. Fučíková 1971 [Fučíková, Eliška: »Quae praestat iuvenis vix potuere vici«: Hans von Aachens Selbstbildnis in Köln, in: Wallraf-Richartz-Jahrbuch, XXXIII, 1971, S. 115–124].
Die Holzschnitte zum Apokalypse-Kommentar des Sebastian Meyer stammen nicht von Grünewald, sondern von Matthias Gerung, einem wesentlich jüngeren Künstler, der ein ähnliches Monogramm verwendete; vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 390, Anm. 262 sowie den zur Illustration ausgewählten Holzschnitt Johannes Vision von Gott und den 24 Ältesten.
Dieses Skizzenbuch wird meist mit den heute im British Museum aufbewahrten Blättern identifiziert (vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 391, Anm. 355). Die Darstellungen in diesem »Jewellery Book« entsprechen sehr genau Sandrarts Beschreibung. Als Beispielillustration siehe das Skizzenblatt mit den vier Buchspangen.
In der lateinischen Ausgabe berichtet Sandrart ausführlicher über Johann Heinrich Roos (vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 366–367). Dieser soll seine Lehre 1640–47 in Amsterdam bei dem Historienmaler Guilliam Dujardin absolviert haben. Als Beispielwerk aus Roos’ Œuvre, das wie Sandrart schreibt vor allem Tier- und Landschaftsdarstellungen umfasst, wurde »Eine Herde in Ruinen« ausgewählt; vgl. Ekkehard Mai, in: Kat. Köln/Utrecht 1991–1992 [Levine, David A. / Ekkehard Mai (Hrsgg.): I Bamboccianti. Niederländische Malerrebellen im Rom des Barock, Katalog der Ausstellung Köln (Wallraf-Richartz-Museum), 28.08.–17.11.1991/ Utrecht (Centraal Museum), 06.12.1991–09.02.1992, Mailand 1991], S. 264. Sandrart selber hat mehrere Werke von Roos besessen, wie sein Nachlassinventar bezeugt: »Acht kleine Täfelein mit Thieren, in Rähmlein« (Nr. 11–18), »Eine Landschaft-Tafel, in einer verguldten Rahm« (Nr. 44) sowie 117 Graphikblätter mit Tierdarstellungen; lediglich letzere lassen sich möglicherweise mit einer Kollektion von Zeichnungen in der Albertina identifizieren, vgl. Peltzer 1925 [Peltzer, Rudolf Arthur: Sandrart-Studien I. Eine unbekannte Sammlung von Handzeichnungen Sandrarts in der Münchner Staatsbibliothek. II. Das Nachlaßinventar des Nürnberger Kunstverlegers Johann Jakob von Sandrart von 1698, in: Münchner Jahrbuch der bildenden Kunst NF, II, 1925, S. 103–165].
Willem van Honthorst wurde 1647 zum brandenburgischen Hofmaler auf sechs Jahre berufen, insgesamt ist er bis 1664 in Berlin tätig. In den Jahren 1656–58 lieferte er mehrere Bildnisse der kurfürstlichen Familie, wie aus einer Rechnung über 1151 Taler hervorgeht. Zuvor dürfte das Doppelporträt des Grossen Kurfürsten und der Luise Henriette, vermutlich anlässlich ihrer Vermählung, um 1646 entstanden sein; vgl. Seidel 1890 [Seidel, Paul: Die Ausstellung von Werken der niederländischen Kunst des XVII. Jahrhunderts in Berlin. I: Die Beziehungen des Großen Kurfürsten und Friedrichs I. zur niederländischen Kunst, in: Jahrbuch der Preußischen Kunstsammlungen, XI, 1890, S. 117–149], S. 124–126 und Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 401, Anm. 829.
Hiervon zeugen die Ausmalung des Englischen Baus des Heidelberger Schlosses sowie die Ansichten der Residenz (um 1614/16 und vor 1620), vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 401, Anm. 828.
Auf Neves Aufenthalt in Augsburg lässt sich über einen Porträtstich von Elias Hainzelmann nach einem in Augsburg gemalten Bildnis des David Thomann von Hagelstein schließen; vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 403, Anm. 869 und Stillfried 2008 [Stillfried, Silvia: Frans de Neve, ein flämischer Maler im 17. Jahrhundert auf Wanderschaft in Süd- und Mitteleuropa, Magisterarbeit Univ. Wien 2008, als Online-Publikation verfügbar: http://othes.univie.ac.at/442/1/03-13-2008_9709182.pdf [11.06.2010]], S. 18.
Bereits Peltzer weist diesbezüglich auf das Porträt des Kurfürsten Maximilian I. von Bayern hin, vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 404, Anm. 917.
Die Person wurde gemäß Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 421, Anm. 1435, identifiziert.
Bei der nachfolgenden Aufzählung von Kunstwerken verwechselt Sandrart Lodovico mit Agostino Carracci, vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 416, Anm. 1314.
Sandrart erwähnt in seiner kurzen Notiz zu Charles Le Brun die Königliche Akademie, die 1648 nach Le Bruns Rückkehr von Rom nach Paris gegründet wurde. Da Sandrart sich außerdem auf großformatige Arbeiten bezieht und die ersten Arbeiten des Alexanderzyklus’ bereits international für Aufsehen sorgten, könnte Sandrart das Gemälde Einzug Alexanders in Babylon, das zwischen 1661 und 1665 entstand, gemeint haben. Ausführlicher widmet Sandrart sich Le Brun in der lateinischen Ausgabe der »Teutschen Academie« – wo er auch das 1679 veröffentliche Sonett »A Monsieur Le Brun, premier peintre du Roy, pour les peintures de la chapelle de Versailles et de la chappelle de Sceaux« von Claude-François Menestrier zitiert (Sandrart, Academia 1683 (lat. Ausgabe) [Sandrart, Joachim von: Academia nobilissimae artis pictoriae, Nürnberg [Christian Sigismund Froberger] 1683], S. 371); vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 425, Anm. 1594 und 1597.
Für Barthels Aufenthalt in Venedig (1657–70) ist die Mitarbeit am Grabmal für den Dogen Giovanni Pesaro belegt und gleichsam das Hauptwerk des Künstlers. Vgl. Theuerkauff 1987 [Theuerkauff, Christian: Anmerkungen zu Melchior Barthel, in: Zeitschrift des Deutschen Vereins für Kunstwissenschaft, XLI, 1987, S. 71–117], S. 80/Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 413, Anm. 1174.
Kager hat nachweislich für viele Kirchen in Augsburg gearbeitet (St. Michael, St. Ulrich und Afra, ehem. Augustiner-Chorherrenstift Hl. Kreuz), allerdings ist kein Werk für die ehemalige Dominikanerkirche St. Magdalena bekannt. Auch das Thema des »Jüngsten Gerichts« findet sich nicht bei den erhaltenen oder dokumentierten Altarbildern; vgl. Netzer 1980 [Netzer, Susanne: Johann Matthias Kager. Stadtmaler von Augsburg (1575–1634), München 1980]; Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 403, Anm. 897.
Die Carracci arbeiteten zwischen 1583 und 1590 in zwei bolognesischen Palazzi (Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 414, Anm. 1197). Im Palazzo Fava wurden um 1583–86 drei Säle freskiert: das Camerino d’Europa, die Sala di Giasone und die Sala mit Szenen aus dem Äneas-Mythos (vgl. Cooney 1976 [Cooney, Patrick J.: L’opera completa di Annibale Carracci, Mailand 1976], S. 89–91; Volpe 1983 [Volpe, Carlo: Il fregio dei Carracci e i dipinti di palazzo Magnani in Bologna, 3. Auflage Bologna 1983], S. 36–42; Anna Stanzani, in: Kat. Bologna/Rom 2006–07 [Benati, Daniele/Riccòmini, Eugenio (Hrsgg.): Annibale Carracci, Katalog der Ausstellung Bologna (Museo Civico Archeologico) 22.9.2006–7.1.2007 / Rom (DART Chiostro del Bramante) 25.1.–6.5.2007, Mailand 2006], S. 431–447). Den Salone d’onore im piano nobile des Palazzo Magnani zierten die Carracci um 1589–90 mit einem großen Fries, der in 14 Szenen das Leben von Romulus und Remus nach Plutarch und Titus Livius erzählt (vgl. Cooney 1976 [Cooney, Patrick J.: L’opera completa di Annibale Carracci, Mailand 1976], S. 97–99; Volpe 1983 [Volpe, Carlo: Il fregio dei Carracci e i dipinti di palazzo Magnani in Bologna, 3. Auflage Bologna 1983], S. 7–12; Anna Stanzani, in: Kat. Bologna/Rom 2006–07 [Benati, Daniele/Riccòmini, Eugenio (Hrsgg.): Annibale Carracci, Katalog der Ausstellung Bologna (Museo Civico Archeologico) 22.9.2006–7.1.2007 / Rom (DART Chiostro del Bramante) 25.1.–6.5.2007, Mailand 2006], S. 431–447). Die Fresken beider Paläste wurden auch als Kupferstich-Serie publiziert, z. B. die 20 Radierungen umfassenden »Storie di Enea« (vgl. Kat. Rom 1986 [Borea, Evelina/ Mariani, Ginevra (Hrsgg.): Annibale Carracci e i suoi incisori, Katalog der Ausstellung Rom (Ècole française de Rome) 4.10.–30.11.1986, hrsg. vom Ministero per i Beni culturali e ambientali/ Istituto nazionale per la grafica, Rom 1986], S. 2–12).
Zu nennen ist hier Lucas von Leydens Maria mit dem Kinde, der Hl. Maria Magdalena und einem Stifter; vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 419, Anm. 1366
Der Selbstmord der Lukretia wurde vermutlich 1608 erworben. Außerdem »Der Verliebte Alte« (ein Werkstattbild in Schleißheim), sowie die »Ehebrecherin vor Christus« (Schleißheim); vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 419, Anm. 1368.
Zu den Werken in der kurfürstlichen Kunstkammer zählte neben zahlreichen Fürstenbildnissen Behams auch die Geschichte der Heiligen Helena; vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 419, Anm. 1369.
Johann Aegidius war kein Zeitgenosse Dürers, sondern war der Urenkel des Dr. med Melchior Ayrer (1520–79), der besagte Kupferstichsammlung anlegte. Vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 420, Anm. 1410.
Peltzer hält es für möglich »Felda« als Adriaen van der Velde zu identifizieren; vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 420, Anm. 1397.
Auf Lorrains Landschaftsmalerei kommt Sandrart noch mehrfach zu sprechen. Im VII. Kapitel des 2. Hauptteils (TA 1679, III (Malerei), S. 22) zur Landschaftsmalerei wiederholt Sandrart seine Ausführungen aus der Vita des Künstlers (vgl. TA 1675, II, Buch 2 (italienische Künstler), S. 121f.). Über das gemeinsame Malen in der Landschaft berichtet Sandrart auch in seinem Lebenslauf (vgl. TA 1675, Lebenslauf, S. 12); siehe auch Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 405 f., Anm. 936.
Die letzten beiden Absätze dieses Kapitels sind auch bei Peltzer abgedruckt (Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 418), der jedoch nur diese als Zusatz von Sandrart zu Mander, Schilderboek 1604, Kap. VII »Van de Reflecty, Reverberaty, teghen-glans oft weerschijn.« angibt.
Für Peltzer beginnt Sandrarts das Kapitel beschließende Ergänzung zu van Manders Text erst ab hier (vgl. Abdruck in Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 418 f.; Klemm, Notizen [Klemm, Christian: Handschriftliche Notizen zu Joachim von Sandrarts »Teutscher Academie der Bau- Bild- und Mahlereykünste« 1675, freundlicherweise zur Verfügung gestellt November 2008] zu TA 1675, I, Buch 3 (Malerei), S. 85).
Sandrart äußert sich auch an einer weiteren Stelle zu Claude Lorrains Studien nach und in der Natur: TA 1675, I, Buch 3 (Malerei), S. 71. Ebenso wird Claudes Praxis im 2. Hauptteil der Teutschen Academie (TA 1679, III, Malerei, S. 22) erwähnt, indem er die hiesigen Informationen in der Vita Lorrains wiederholt, außerdem wird das gemeinsame Arbeiten mit Lorrain im Lebenslauf Sandrarts geschildert (TA 1675, Lebenslauf, S. 12); vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 405 f., Anm. 936; zu Sandrarts Bewertung der Landschaftsmalerei vgl. ausführlicher Heck 2006 [Heck, Michèle-Caroline: Théorie et pratique de la peinture. La Teutsche Academie de Sandrart, (=passages/Passagen Deutsches Forum für Kunstgeschichte / Maison des Sciences de l’Homme, Paris), Paris 2006].
Die hier erwähnten und überwiegend nicht mehr erhaltenen Miniaturen werden in einem Zyklus von Epigrammen von Quinault selbst und auch in einem von Sandrart verwendeten Gedicht von Jean Bahier mit dem Titel »Peintures poétiques des excellens tableaux de mignatures faits par l’illustre et incomparable J. de Werner pour M. Quinault« (Troyes 1668) beschrieben; vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 406, Anm. 942 und Klemm, Kommentar Viten [Klemm, Christian: Joachim von Sandrarts »Teutsche Academie der edlen Bau-, Bild und Mahlerey-Künste«, in: Renaissance und Barock (= Bibliothek der Kunstliteratur, Bd. 1), hrsg. von Thomas Cramer und Christian Klemm, Frankfurt a. M. 1995, S. 793–799 (Kommentar)], S. 883, Anm. zu S. 568, 22.
In der lateinischen Ausgabe (Sandrart, Academia 1683 [Sandrart, Joachim von: Academia nobilissimae artis pictoriae, Nürnberg [Christian Sigismund Froberger] 1683], II, S. 370) wird der Text durch einen Zusatz ergänzt, der von einer wesentlich klassizistischeren Auffassung zeugt. Demnach habe Poussin kaum noch Halbfiguren gemalt, sondern sei weitestgehend seiner Eingebung gefolgt. Ihm sei es gelungen Theorie und Praxis miteinander zu verbinden und Poussin sei dadurch gleichsam zum Erneuerer der Malerei in Frankreich geworden (vgl. Klemm, Kommentar Viten 1995 [Klemm, Christian: Joachim von Sandrarts »Teutsche Academie der edlen Bau-, Bild und Mahlerey-Künste«, in: Renaissance und Barock (= Bibliothek der Kunstliteratur, Bd. 1), hrsg. von Thomas Cramer und Christian Klemm, Frankfurt a. M. 1995, S. 793–799 (Kommentar)], S. 856, Anm. zu S. 499,1 und Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 412, Anm. 1132). In der Ausgabe von 1675 ist es Simon Vouet, dem diese Ehre zufällt (vgl. TA 1675, II, Buch 3 (niederl. u. dt. Künstler), S. 367)
In der lateinischen Ausgabe erfolgt der Zusatz: »Winklerus videlicet, Ebertus, Eckhardus et in specie Dominus O., qui ad ista studia et iter illius Italicum plurimum contribuit, opera plurima praeclara ab illo elaborata possideant« (Sandrart, Academia 1683 [Sandrart, Joachim von: Academia nobilissimae artis pictoriae, Nürnberg [Christian Sigismund Froberger] 1683], S. 384); vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 406, Anm. 958.
In der lateinischen Ausgabe findet sich der Zusatz: »et eo minus diminuenda est, quod ipse inter Germanos subdialia primus singulari amoenitate tractare docuerit« (Sandrart, Academia 1683 [Sandrart, Joachim von: Academia nobilissimae artis pictoriae, Nürnberg [Christian Sigismund Froberger] 1683], S. 334); vgl. auch Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 406, Anm. 959.
In der lateinischen Ausgabe erfolgt der Zusatz: »sed et propter historias, in quibus omnimoda exercitatus est experientia; prout laudem illius opera decantant plurima« (Sandrart, Academia 1683 [Sandrart, Joachim von: Academia nobilissimae artis pictoriae, Nürnberg [Christian Sigismund Froberger] 1683], S. 335); vgl. auch Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 406, Anm. 962.
In der lateinischen Ausgabe erfolgt ein längerer Zusatz: »Multo autem majora a nobili hac manu expectassemus, nisi, cum anno 1679 tota Austria inferior peste correpta et ille Vienna cum uxore et liberis Augustam Vindelicorum fugiturus, in Austria superiore ob quadragenarium sanitatis detentus esset, mortua primum uxore dilectissima, moerore animi ipse pariter absumtus fuisset in pleno annorum suorum flore« (Sandrart, Academia 1683 [Sandrart, Joachim von: Academia nobilissimae artis pictoriae, Nürnberg [Christian Sigismund Froberger] 1683], S. 336); vgl. auch Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 407, Anm. 969.
In der lateinischen Ausgabe erfolgt ein Zusatz: »non attenta tussi, qua laborabat intollerabili misere exhaustum, hoc anno tandem e vivis exemit« (Sandrart, Academia 1683 [Sandrart, Joachim von: Academia nobilissimae artis pictoriae, Nürnberg [Christian Sigismund Froberger] 1683], S. 335); vgl. auch Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 407, Anm. 973.
Selbiges in Exodus, 31 nicht 35 erwähnt; vgl. auch Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 408, Anm. 995.
Jerôme Duquesnoy d.J. wurde 1654 wegen eines in Gent begangenen Sittlichkeitsdeliktes hingerichtet (vgl. Klemm, Kommentar Viten 1995 [Klemm, Christian: Joachim von Sandrarts »Teutsche Academie der edlen Bau-, Bild und Mahlerey-Künste«, in: Renaissance und Barock (= Bibliothek der Kunstliteratur, Bd. 1), hrsg. von Thomas Cramer und Christian Klemm, Frankfurt a. M. 1995, S. 793–799 (Kommentar)], S. 863, Anm. 518, 6). In Gent befindet sich gleichsam das Hauptwerk Jerôme Duquesnoys: das Grabmal des Erzbischofs von Triest (vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 409, Anm. 1023).
Bereits im ersten Teil geht Sandrart auf die Technik Merians ein und benennt dort Simon Frisius als den Lehrer Merians (TA 1675, I, Buch 3 (Skulptur), S. 50); vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 410, Anm. 1066.
Im zweiten Hauptteil der Teutschen Academie widmet Sandrart dem Kupferstecher ebenfalls eine ausführliche Vita. Dort fügt er auch ein Porträt Collins ein (TA 1679, III (Malerei), S. 73); vgl. auch Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 411, Anm. 1093.
Amling wird im zweiten Hauptteil der Teutschen Academie wesentlich ausführlicher behandelt (TA 1679, III (Malerei), S. 80). Dort findet sich auch ein Porträt des Künstlers; vgl. auch Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 411, Anm. 1096.
In der lateinischen Ausgabe folgender Zusatz: »Dolendum tamen, isthunc nostrum artificem in ipso aetatis suae flore tam praematuro abreptum fuisse obitu« (Sandrart, Academia 1683 [Sandrart, Joachim von: Academia nobilissimae artis pictoriae, Nürnberg [Christian Sigismund Froberger] 1683], S. 366); vgl. auch Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 411, Anm. 1104.
Vaillant wird im Zweiten Hauptteil der Teutschen Academie nochmals mit einer kurzen Vita gewürdigt (TA 1679, III (Malerei), S. 79); vgl. auch Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 413, Anm. 1171.
Peltzer weist hier auf eine weitere – jedoch weit harmlosere – Anekdote hin, die Sandrart über Michelangelos Antikenverehrung im Ersten Hauptteil berichtet (vgl. TA 1675, I, Buch 2 (Skulptur), S. 33); Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 413, Anm. 1184.
Möglicherweise bezieht sich Sandrart hier auf eine Stelle der Tizian-Vita von Vasari, in der dieser über Paris Bordones Werke für die Fugger in Augsburg berichtet: »In Augusta fece in casa de’ Fuccheri molte opere nel loro palazzo, di grandissima importanza e per valuta di tre mila scudi. E nella medesima città fece per i Prineri, grand’uomini di quel luogo, un quadrone grande, dove in prospettiva mise tutti i cinque ordini d’architettura, che fu opera molto bella; et un altro quadro da camera, il quale è appresso il cardinale d’Augusta« (Vasari, Le Vite [Vasari, Giorgio: Le vite de’ più eccellenti pittori, scultori e architetti, ] 1568, hier zitiert nach der Ed. Bettarini/Barocchi [Bettarini, Rosanna/Barocchi, Paola (Hrsgg.)/Vasari, Giorgio (Autor): Le vite de’ più eccellenti pittori, scultori e architettori nelle redazioni del 1550 e 1568, 6 Bde., hrsg. von Rosanna Bettarini und Paola Barocchi, Florenz 1966–87], vgl. Online-Ausgabe SNS, Bd. VI, S. 172 [Accessed: 2011-11-04. Archived by WebCite® at http://www.webcitation.org/62wN5kU3b]). Bei den genannten »Prineri« handelt es sich möglicherweise wie Peltzer vermutet um eine Standesbezeichnung (»Patrizier«); vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 413, Anm. 1189.
Dass Sandrart in der Vita Berninis dessen malerisches Œuvre nicht erwähnt, mag auf die Annahme einer Ausschließlichkeit bildhauerischer Talente hindeuten, auf die er in der Vorrede des ersten Teils mit Blick auf Bernini hinweist: »So ist auch der noch-lebende Cavallier, auch Lorenzo Bernini. Lorenzo Bernin, zugleich ein trefflicher Bildhauer/ Architetto und Mahler: Jedoch/ wiewol er in den beyden ersten den höchsten Grad erreichet/ so hat sein schöner Geist ihm die qualität des letzten versaget/ daß er nichts sonders fürtrefliches darinn ausrichten können.« (TA 1675, I, Vorrede, S. 5); vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 415, Anm. 1262.
Im ersten Hauptteil geht Sandrart mit einer kurzen Beschreibung auf die Xantener Funde ein (TA 1675, I, Buch 2 (Skulptur), S. 42); vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 419, Anm. 1378.
Es existiert ein Inventar der Gemäldesammlung des Heidelberger Schlosses aus dem Jahr 1685, in welchem sich Werke der aufgeführten Künstler finden lassen – eine genaue Zuordnung der rund 275 zählenden Gemälde erscheint aufgrund der Inventarstruktur jedoch kaum möglich. Das Inventar wurde vermutlich anlässlich der Übergabe der Gemäldesammlung von Kurfürst Karl von der Pfalz auf Philipp Wilhelm erstellt (vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 419, Anm. 1381). Publiziert wurde es von Thode-Zangenmeister 1896 [Thode, Karl/Zangemeister, Henry (Hrsgg.): Die Gemälde-Sammlung des Heidelberger Schlosses. Verzeichnis vom Jahre 1685, in: Mitteilungen zur Geschichte des Heidelberger Schlosses, III, 1896, S. 192–216] und liegt als Digitalisat der Universitätsbibliothek Heidelberg vor.
Diese Grabschrift zitierte erstmals Melchior Adam in seinem »Apographum monumentorum Haidelbergensium« (Heidelberg 1612) nach dem ehemals im Collegium Sapientiae aufbewahrten Grabstein. Sandrart gibt nicht die letzte Zeile wieder, die da lautet: »Starb 1514. uff Sanct Steffan.« (vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 386, Anm. 133).
Es ist nicht möglich, die Carolus Welschersche Sammlung im einzelnen zu rekonstruieren. Fest steht, dass sie 1697 von Wagenseil, sowie später von Eberhard Rudolph Roth in den »Memorabilia Europae« (Ulm 1706) kurz erwähnt wird (Hampe 1904 [Hampe, Theodor: Kunstfreunde im alten Nürnberg und ihre Sammlungen, in: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg, XVI, 1904, S. 57–124], S. 97); vgl. auch Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 420, Anm. 1405.
Der Wechsel des Monogramms von »P« zu »B« dürfte mit der Übersiedlung der Behams nach Frankfurt zusammenfallen; Hans Sebald ist dort ab 1531 nachweisbar (vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 389, Anm. 233 und 234).
Dieses Monogramm ist aufzulösen in »Jakob Binck Coloniensis« (vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 389, Anm. 242).
Hier irrt Sandrart. Füsslis Todesdatum wird für den 28.09.1665 bzw. 20.10.1665 angenommen; vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 423, Anm. 1540/AKL [Meißner, Günter (Begr.): Allgemeines Künstler-Lexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker, München/Leipzig 2004 -], Bd. XLVI, S. 169.
Diese Formulierung scheint Sandrart direkt von van Mander übernommen zu haben, obwohl er den Ort in abweichender Schreibweise angibt: »Op t’huys te Breda« (vgl. Mander, Schilderboek [Mander, Karel van: Het Schilderboek, ], Het leven van Ioan Schoorel, Schilder, hier zitiert nach der Ausgabe von 1604 [Mander, Karel van: Het Schilderboek, Nachdruck der Ausgabe Haarlem 1604, Utrecht 1969], vgl. Online-Ausgabe DBNL, fol. 236r [Accessed: 2011-11-07. Archived by WebCite® at http://www.webcitation.org/630x7MRiv]; siehe auch Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 391, Anm. 325).
Lombard wird nochmals im dritten Buch bei der »Leben- und Kunst-Beschreibung der übrigen Virtuosen« erwähnt (vgl. TA 1679, III (Malerei), S. 69); in diesem Abschnitt findet sich auch das Vitenporträt Lombards (vgl. TA 1679, III (Malerei), Tafel 4. (nach S. 68) sowie Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 391, Anm. 328).
In der lateinischen Ausgabe der Teutschen Academie an dieser Stelle der Zusatz: »qualia procul dubio adhuc uberiori copia Dordracensium Urbs possidet, quae patria ejus est« (Sandrart, Academia 1683 [Sandrart, Joachim von: Academia nobilissimae artis pictoriae, Nürnberg [Christian Sigismund Froberger] 1683], S. 385); vgl. auch Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 424, Anm. 1569.
In der lateinischen Ausgabe der Teutschen Academie erfährt die Vita einen Zusatz und Godfrey Kneller wird dort auf Tafel 8 mit einem Vitenporträt gewürdigt: »Inter quas nuper ad me delata fuit Effigies Serenissimi Principis et Marchionis Brandenburgici Onolzbacensis Londini viventis magnitudine picta, quae egregie et cum omni boni Artificis qualitate expolita erat. Unde et his locum inter artifices laudatissimos in tabula nostra 8 tribuere volui« (Sandrart, Academia 1683 [Sandrart, Joachim von: Academia nobilissimae artis pictoriae, Nürnberg [Christian Sigismund Froberger] 1683], S. 392); vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 424, Anm. 1573.
Im Nachlassinventar von Sandrarts Kunstsammlung werden Zeichnungen von Schongauer nicht eigens erwähnt, eine Identifizierung der genannten Blätter ist bis dato nicht erfolgt; vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 420, Anm. 1413 und Peltzer 1925 [Peltzer, Rudolf Arthur: Sandrart-Studien I. Eine unbekannte Sammlung von Handzeichnungen Sandrarts in der Münchner Staatsbibliothek. II. Das Nachlaßinventar des Nürnberger Kunstverlegers Johann Jakob von Sandrart von 1698, in: Münchner Jahrbuch der bildenden Kunst NF, II, 1925, S. 103–165].
Bereits Peltzer weist darauf hin, dass diese Aussage unwahrscheinlich ist – Lucas van Valckenborch ist 1597 gestorben – und Sandrart den Maler möglicherweise mit dessen Bruder Maarten verwechselt, der einen in Nürnberg ansässigen Sohn namens Frederik (1565–1623) hatte (vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 394, Anm. 509).
Dieser Wortlaut dürfte auf einen Übersetzungsfehler zurückgehen, denn van Mander spricht davon, dass der Jüngling starb, bevor das Bild vollendet war (»een stuck 16. voeten lang, doch de Iongeling stervend’ eert volmaeckt was«, vgl. Mander, Schilderboek [Mander, Karel van: Het Schilderboek, ], Het leven van Gillis van Conincxloy, Schilder van Antwerpen, überprüft anhand der Ausgabe von 1604 [Mander, Karel van: Het Schilderboek, Nachdruck der Ausgabe Haarlem 1604, Utrecht 1969], vgl. Online-Ausgabe DBNL, fol. 268r [Accessed: 2011-11-14. Archived by WebCite® at http://www.webcitation.org/63BrjKhdw]), s. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 396, Anm. 559.
Van Mander spricht hier von »der Parijssche moort« (vgl. Mander, Schilderboek [Mander, Karel van: Het Schilderboek, ], Het leven van Cornelis Ketel, uytnemende Schilder, van der Goude, überprüft anhand der Ausgabe von 1604 [Mander, Karel van: Het Schilderboek, Nachdruck der Ausgabe Haarlem 1604, Utrecht 1969], vgl. Online-Ausgabe DBNL, fol. 275r [Accessed: 2011-11-14. Archived by WebCite® at http://www.webcitation.org/63BsLzS54]), d. h. der sog. Bartholomäusnacht, bei der am 24. August 1572 viele Hugenotten in Paris ermordet wurden, die sich anlässlich der Hochzeit von Heinrich von Navarra mit Margarete von Valois in der Stadt aufgehalten hatten; vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 396, Anm. 580.
Diese Informationen, die van Mander am Ende der Vita Ketels gibt, beziehen sich auf dessen Schüler Pieter Isaacsz. (vgl. Mander, Schilderboek [Mander, Karel van: Het Schilderboek, ], Het leven van Cornelis Ketel, uytnemende Schilder, van der Goude, überprüft anhand der Ausgabe von 1604 [Mander, Karel van: Het Schilderboek, Nachdruck der Ausgabe Haarlem 1604, Utrecht 1969], vgl. Online-Ausgabe DBNL, fol. 280r [Accessed: 2011-11-14. Archived by WebCite® at http://www.webcitation.org/63BsLzS54]); vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 396, Anm. 582.
In der Beschreibung van Manders »eenen Christus aen t’Cruys, met Maria, S. Ian, en Magdalena: het naeckt van den Christus« (Mander, Schilderboek [Mander, Karel van: Het Schilderboek, ], T’leven van Henricus Goltzius, uytnemende Schilder, Plaet-snijder, en Glaes-schrijver, van Mulbrachtl, überprüft anhand der Ausgabe von 1604 [Mander, Karel van: Het Schilderboek, Nachdruck der Ausgabe Haarlem 1604, Utrecht 1969], vgl. Online-Ausgabe DBNL, fol. 285v [Accessed: 2011-11-14. Archived by WebCite® at http://www.webcitation.org/63BsaifZO]), d. h. der nackte Körper Christi; vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 397, Anm. 599.
Hier gibt Sandrart van Mander nicht korrekt wieder: Jan Soens war zwar »by den Hertogh aldaer, als ick wel meen. By wien hy zijn begin in de Const heeft aengenomen, en weet ick niet, dan dat hy is ghecomen t’Antwerpen« (Mander, Schilderboek [Mander, Karel van: Het Schilderboek, ], Het leven van Hans Soens, Schilder van s’Hertoghen-bosch, hier zitiert nach der Ausgabe von 1604 [Mander, Karel van: Het Schilderboek, Nachdruck der Ausgabe Haarlem 1604, Utrecht 1969], vgl. Online-Ausgabe DBNL, fol. 288v [Accessed: 2011-11-14. Archived by WebCite® at http://www.webcitation.org/63Bt4clQj] und Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 397, Anm. 607).
Sandrart übernimmt van Manders fehlerhafte Angabe von Badens’ Todesjahr, das 1618 oder 1621 anzusetzen ist. Zudem ist Sandrart an dieser Stelle ein Übersetzungsfehler unterlaufen: »van de rouwe Mars kinderen berooft, en ghevanghen« (zu lesen als: »von den rohen Marssöhnen beraubt und gefangen«, s. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 398, Anm. 676), vgl. Mander, Schilderboek [Mander, Karel van: Het Schilderboek, ], Het leven van Francesco Badens, Schilder van Antwerpen, überprüft anhand der Ausgabe von 1604 [Mander, Karel van: Het Schilderboek, Nachdruck der Ausgabe Haarlem 1604, Utrecht 1969], vgl. Online-Ausgabe DBNL, fol. 299r [Accessed: 2011-11-16. Archived by WebCite® at http://www.webcitation.org/63Edb40XN].
Möglicherweise ist hier Orcus gemeint, wie Peltzer vermutet (vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 400, Anm. 787).
In der lateinischen Ausgabe fügt Sandrart hier noch hinzu: »iconibusque naturam quam proxime imitantibus et gratiosissimis multa arte excellere, magnoque in honore degere dicitur« (Sandrart, Academia 1683 [Sandrart, Joachim von: Academia nobilissimae artis pictoriae, Nürnberg [Christian Sigismund Froberger] 1683], S. 313; vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 403, Anm. 875).
In der lateinischen Ausgabe lautet der Schluss der Vita etwas abweichend: »prout opera ejus varia pulcherrima, tam animalibus quam tractibus campestribus imaginibusque parvis conspicua, mira promptitudine ab ipsodepicta, abunde testantur; qualia adhuc produxisset plura, nisi abrupto a Parcis stamine inter vivos esse desiisset« (Sandrart, Academia 1683 [Sandrart, Joachim von: Academia nobilissimae artis pictoriae, Nürnberg [Christian Sigismund Froberger] 1683], S. 319); vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 404, Anm. 910.
Einige dieser Stücke erwähnt Sandrart in der lateinischen Ausgabe: »Inter quae: Cato Uticensis transfosso abdomine intestina sua dilacerans; Silenus nudus dormiens vino madidus; Hieronymus nudus« (Sandrart, Academia 1683 [Sandrart, Joachim von: Academia nobilissimae artis pictoriae, Nürnberg [Christian Sigismund Froberger] 1683], S. 319); diese in Nürnberg geschaffenen Werke Loths sind heute nicht mehr nachweisbar (vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 404, Anm. 913).
In der lateinischen Edition hier der Zusatz: »Sic etenim, cum uxor mea dilectissima mecum eandem visitaret, tum jam graviter satis aegrotantem, penicillum a nobis tractare deprehensa est, Vanitatis emblemate colore oleario inventione argutissima depicto, in quo etiam laboris genere tam diu perseveravit« (Sandrart, Academia 1683 [Sandrart, Joachim von: Academia nobilissimae artis pictoriae, Nürnberg [Christian Sigismund Froberger] 1683], S. 325, vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 405, Anm. 931).
In der lateinischen Ausgabe der Teutschen Academie an dieser Stelle: »Norinbergae« (Sandrart, Academie 1683 [Sandrart, Joachim von: Academia nobilissimae artis pictoriae, Nürnberg [Christian Sigismund Froberger] 1683], S. 385); vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 424, Anm. 1578.
In der lateinischen Ausgabe der Teutschen Academie an dieser Stelle der Zusatz: »quod non diagaphicen tantum, sed et picturam ipsam juxta genuinas Antiquorum exemplarium regulas rite excoluisset. Quin ad tantam quoque perfectionem studia sua consummaverat, ut administratio illi Academiae Parisiensis Regiae committeretur« (Sandrart, Academia 1683 [Sandrart, Joachim von: Academia nobilissimae artis pictoriae, Nürnberg [Christian Sigismund Froberger] 1683], S. 370); vgl. Sponsel 1896 [Sponsel, Jean-Louis: Sandrarts Teutsche Academie kritisch gesichtet, Dresden 1896 (phil. Diss. Leipzig 1887, Teildruck Dresden 1889)], S. 43/Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 412, Anm. 1136.
In der lateinischen Edition der Teutschen Academie erfolgt an dieser Stelle der Zusatz: »Quamvis major pars perfectionis ejus in coloribus gummatis consistere dicatur« (Sandrart, Academia 1683 [Sandrart, Joachim von: Academia nobilissimae artis pictoriae, Nürnberg [Christian Sigismund Froberger] 1683], S. 372); vgl. Sponsel 1896 [Sponsel, Jean-Louis: Sandrarts Teutsche Academie kritisch gesichtet, Dresden 1896 (phil. Diss. Leipzig 1887, Teildruck Dresden 1889)], S. 43/Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 412, Anm. 1141.
In der lateinischen Edition der Teutschen Academie an dieser Stelle der Zusatz: »tam Stockavii quam Monaci« (Sandrart, Academia 1683 [Sandrart, Joachim von: Academia nobilissimae artis pictoriae, Nürnberg [Christian Sigismund Froberger] 1683], S. 373); vgl. Sponsel 1896 [Sponsel, Jean-Louis: Sandrarts Teutsche Academie kritisch gesichtet, Dresden 1896 (phil. Diss. Leipzig 1887, Teildruck Dresden 1889)], S. 373/Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 412, Anm. 1144.
In der lateinischen Edition der Teutschen Academie an dieser Stelle der Zusatz: »Multa praesentantissimorum operum eius Romae extant, quin et per totam Italiam, Galliamque, nec non Germanicam dispersa sunt« (Sandrart, Academia 1683 [Sandrart, Joachim von: Academia nobilissimae artis pictoriae, Nürnberg [Christian Sigismund Froberger] 1683], S. 373); vgl. Sponsel 1896 [Sponsel, Jean-Louis: Sandrarts Teutsche Academie kritisch gesichtet, Dresden 1896 (phil. Diss. Leipzig 1887, Teildruck Dresden 1889)], S. 44/Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 412, Anm. 1143.
In der lateinischen Edition der Teutschen Academie folgt der Zusatz: »Quibus addi possunt duodecim menses, quos ipse manu sua cerae inscriptos aquis stygiis expressit. Unde quoque in Academia Regia ad dignitatem Directorii elevatus fuit« (Sandrart, Academia 1683 [Sandrart, Joachim von: Academia nobilissimae artis pictoriae, Nürnberg [Christian Sigismund Froberger] 1683], S. 373); vgl. Sponsel 1896 [Sponsel, Jean-Louis: Sandrarts Teutsche Academie kritisch gesichtet, Dresden 1896 (phil. Diss. Leipzig 1887, Teildruck Dresden 1889)], S. 44/Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 412, Anm. 1145.
In der lateinischen Edition der Teutschen Academie an dieser Stelle der Zusatz: »et nuper demum opus iterum edidisse statuarum Antiquarum simplici decussatione enarratarum summa cum elegantia, quod existimationi ejus haud parvum adjiciet augmentum« (Sandrart, Academia 1683 [Sandrart, Joachim von: Academia nobilissimae artis pictoriae, Nürnberg [Christian Sigismund Froberger] 1683], S. 374); vgl. Sponsel 1896 [Sponsel, Jean-Louis: Sandrarts Teutsche Academie kritisch gesichtet, Dresden 1896 (phil. Diss. Leipzig 1887, Teildruck Dresden 1889)], S. 44/Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 412, Anm. 1149.
In der lateinischen Edition der Teutschen Academie findet sich an dieser Stelle der Zusatz: »Quod statis testatur magna S. Augustini imago in folio, in qua elucescit perfectio, ut mirum sit huc usque artem pertingere« (Sandrart, Academia 1683 [Sandrart, Joachim von: Academia nobilissimae artis pictoriae, Nürnberg [Christian Sigismund Froberger] 1683], S. 374); vgl. Sponsel 1896 [Sponsel, Jean-Louis: Sandrarts Teutsche Academie kritisch gesichtet, Dresden 1896 (phil. Diss. Leipzig 1887, Teildruck Dresden 1889)], S. 44/Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 412, Anm. 1151.
In der lateinischen Ausgabe der Teutschen Academie findet sich an dieser Stelle der Zusatz: »iisque addi possunt adhuc et antiquae quaedam Ruinae cum recentibus nonnullis aedificiis Romanis et similia« (Sandrart, Academia 1683 [Sandrart, Joachim von: Academia nobilissimae artis pictoriae, Nürnberg [Christian Sigismund Froberger] 1683], S. 375); vgl. Sponsel 1896 [Sponsel, Jean-Louis: Sandrarts Teutsche Academie kritisch gesichtet, Dresden 1896 (phil. Diss. Leipzig 1887, Teildruck Dresden 1889)], S. 44/Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 412, Anm. 1156.
In der lateinischen Edition der Teutschen Academie an dieser Stelle der Zusatz: »Quibus etiam icones nonnunquam elegantissimas magna cum laude abbebant« (Sandrart, Academia 1683 [Sandrart, Joachim von: Academia nobilissimae artis pictoriae, Nürnberg [Christian Sigismund Froberger] 1683], S. 375); vgl. Sponsel 1896, [Sponsel, Jean-Louis: Sandrarts Teutsche Academie kritisch gesichtet, Dresden 1896 (phil. Diss. Leipzig 1887, Teildruck Dresden 1889)] S. 44/Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 412, Anm. 1159.
In der lateinischen Edition der Teutschen Academie wird Masson mit einer wesentlich ausführlicheren Vita gewürdigt (vgl. Sandrart, Academia 1683 [Sandrart, Joachim von: Academia nobilissimae artis pictoriae, Nürnberg [Christian Sigismund Froberger] 1683], S. 375 f.), in der lediglich die ersten Zeilen dieses Zweiten Teils der Teutschen Academie von 1679 übernommen wurden; vgl. Sponsel 1896 [Sponsel, Jean-Louis: Sandrarts Teutsche Academie kritisch gesichtet, Dresden 1896 (phil. Diss. Leipzig 1887, Teildruck Dresden 1889)], S. 44/Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 425, Anm. 1603 ff.
In der lateinischen Edition der Teutschen Academie um den Satz: »nec non Schuppenius, S. Bernhardus et Pitavius« (Sandrart, Academia 1683 [Sandrart, Joachim von: Academia nobilissimae artis pictoriae, Nürnberg [Christian Sigismund Froberger] 1683], S. 376) erweitert; vgl. Sponsel 1896 [Sponsel, Jean-Louis: Sandrarts Teutsche Academie kritisch gesichtet, Dresden 1896 (phil. Diss. Leipzig 1887, Teildruck Dresden 1889)], S. 44/Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 412, Anm. 1161.
In der lateinischen Edition der Teutschen Academie wurden weitere Viten ergänzt: »XVII Edelinkius [Gerard Edelinkck], XVIII Audranius [Gerard Audran], XIX Lombardus [Pierre Lombard], XX Simon [Pierre Simon], XXI Franciscus Schaveau [François Chauveau]« (Sandrart, Academia 1683 [Sandrart, Joachim von: Academia nobilissimae artis pictoriae, Nürnberg [Christian Sigismund Froberger] 1683], S. 377); vgl. Sponsel 1896 [Sponsel, Jean-Louis: Sandrarts Teutsche Academie kritisch gesichtet, Dresden 1896 (phil. Diss. Leipzig 1887, Teildruck Dresden 1889)], S. 44/Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 424 f., Anm. 1608–1614.
Während Peltzer die Möglichkeit in Betracht zieht, Sandrart habe Werke chinesischer Künstler in Amsterdam erwerben können (vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 417, Anm. 1351), lassen sich doch auch Kupferstichillustrationen als Vermittler dieser Malerei identifizieren. Die beiden Hofdamen mit Vogel aus Kirchers China Monumenta […] illustrata [Kircher, Athanasius: China Monumentis […] illustrata, ] etwa entsprechen recht genau Sandrarts Beschreibung (siehe hierzu Kircher, China illustrata [Kircher, Athanasius: China Monumentis […] illustrata, ], Teil II, Kap. IX, überprüft anhand der Editio princeps 1667 [Kircher, Athanasius: China Monumentis Qua Sacris quà Profanis, Nec non variis Naturæ & Artis Spectaculis, Aliarumque rerum memorabilium Argumentis Illustrata, Auspiciis Leopoldi Primi Roman. Imper. Semper Augusti Munificentißimi Mecænatis, Amsterdam [Johan Janßon von Waesberg] 1667], vgl. Online-Ausgabe WDB, Tafel Dd und Tafel Ee); vgl. Sullivan 1973 [Sullivan, Michael: The Meeting of Eastern and Western Art. From the Sixteenth Century to the Present Day, London 1973], S. 94.
Wie Peltzer bereits bemerkt hat, meint Sandrart in seinen Erwähnungen von Daniel und Heinrich Engelhard denselben Künstler, nämlich Daniel Engelhard, dessen Vornamen Sandrart verwechselt (vgl. Peltzer 1925(a) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 408, Anm. 999). Es handelt sich also nur um eine Person.