Allgemeines Künstler-Lexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker

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Meißner, Günter (Begr.): Allgemeines Künstler-Lexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker
München/Leipzig 2004 -

Erwähnungen in Kommentaren im Text

Peltzer identifiziert den von Sandrart als »Fachier« aufgeführten Künstler als den Flamen Jacques Fouquier (vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 401, Anm. 828 / S. 420, Anm. 1385). Von dessen Aufenthalt am Heidelberger Hof hat sich lediglich die Ansicht des »Hortus Palatinus« in zwei Versionen erhalten. Vgl. auch AKL [Meißner, Günter (Begr.): Allgemeines Künstler-Lexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker, München/Leipzig 2004 -], Bd. XLIII, S. 106.
Julia Kleinbeck, 17.08.2009

Bereits van Mander liefert diese irrigen Angaben in seiner Vita Jan Calcars (vgl. Mander/Miedema 1994–99 [Miedema, Hessel (Hrsg.): Karel van Mander. The Lives of the Illustrious Netherlandish and German Painters, from the first edition of the Schilder-boeck (1603–1604), 6 Bde., Doornspijk 1994–1999], Bd. III, S. 71 sowie Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 390, Anm. 306). Vasari selbst berichtet, dass die Holzschnitte seiner Vitenporträts von einem »Maestro Cristofano« angefertigt wurden. Die Identifikation dieses Künstlers ist unklar, wird jedoch nicht mehr mit Cristofano dell’Altissimo oder Cristofano Coriolano vermutet, der für Vasari in Venedig gearbeitet hat und in dessen Briefen als »Cristofano« angeredet wird (Prinz 1966 [Prinz, Wolfram: Vasaris Sammlung von Künstlerbildnissen: mit einem kritischen Verzeichnis der 144 Vitenbildnisse in der zweiten Ausgabe der Lebensbeschreibungen von 1568, Beiheft zu Bd. XII der Mitteilungen des Kunsthistorischen Institutes in Florenz 1966], S. 9); vgl. AKL [Meißner, Günter (Begr.): Allgemeines Künstler-Lexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker, München/Leipzig 2004 -], XXI, S. 209.
Christina Posselt, 24.08.2009

Hier irrt Sandrart im verwandtschaftlichen Verhältnis bzw. in der Namensangabe: Gaddo Gaddi war der Vater von Taddeo Gaddi und Großvater von Agnolo Gaddi, vgl. AKL [Meißner, Günter (Begr.): Allgemeines Künstler-Lexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker, München/Leipzig 2004 -], Bd. XLVII, S. 112. Die folgenden Ausführungen nach van Mander beziehen sich daher auf Taddeo Gaddi.
Christina Posselt, 26.04.2010

Ebenso wie Fischers Arbeit als Goldschmied nicht mehr zu verifizieren ist, herrschen auch Zweifel über die von Sandrart angegeben Lebensdaten des Künstlers. Eine 1596 datierte Seite für Philipp Hainhofers Stammbuch lässt vermuten, dass Fischer zumindest früher geboren wurde als 1580; vgl. Sven Hauschke, in: AKL [Meißner, Günter (Begr.): Allgemeines Künstler-Lexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker, München/Leipzig 2004 -], Bd. XL, S. 370 f.
Christina Posselt, 19.08.2010

Bruederle hat in München verschiedene Altäre gefasst und vergoldet. Die Deckenbilder im großen Saal der Eurasburg bei München (1630–32) sind 1976 verbrannt. Erhalten hat sich hingegen das Deckenbild mit der »Himmelfahrt Maria« (1629) in der Damenstiftskirche in Hall; vgl. Susanna Partsch, in: AKL [Meißner, Günter (Begr.): Allgemeines Künstler-Lexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker, München/Leipzig 2004 -], Bd. XIV, S. 473.
Christina Posselt, 19.08.2010

Giottinos Vater ist nicht mit Stefano Fiorentino zu identifizieren. Vielmehr handelt es sich vermutlich um den in Florenz tätigen Maler Tommaso di Stefano (Mitglied der Arte dei maestri di pietra von 1385 an), von dem auch Vasari berichtet und der selbst ein Giotto-Schüler gewesen sein könnte. Als Sohn des Malers Ricco di Lapo und einer Caterina, Tochter des Giotto di Bondone wird dieser Tommaso di Stefano von Filippo Baldinucci (Notizie de’ professori del disegno da Cimabue in qua, Bd. I, Florenz 1681) eingeführt. Die Verwandtschaftsbeziehung zwischen Giottino und Stefano formuliert der Anonimo Magliabecchiano, von Vasari erfahren wir, dass er auch dessen Schüler gewesen sei. Giottino wurde also wahrscheinlich in der Werkstatt seines Vaters und Giotto-Schülers bzw. -Nachfahre ausgebildet. (Vgl. AKL [Meißner, Günter (Begr.): Allgemeines Künstler-Lexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker, München/Leipzig 2004 -], Bd. LIV, S. 470.)
Christina Posselt, 07.07.2011

Bei Vasari wird das Monogramm fälschlicherweise mit »SR« angegeben (vgl. Vasari, Le Vite [Vasari, Giorgio: Le vite de’ più eccellenti pittori, scultori e architetti, ] 1568, überprüft anhand der Ed. Bettarini/Barocchi [Bettarini, Rosanna/Barocchi, Paola (Hrsgg.)/Vasari, Giorgio (Autor): Le vite de’ più eccellenti pittori, scultori e architettori nelle redazioni del 1550 e 1568, 6 Bde., hrsg. von Rosanna Bettarini und Paola Barocchi, Florenz 1966–87], vgl. Online-Ausgabe SNS, Bd. V, S. 11 [Accessed: 2011-11-09. Archived by WebCite® at http://www.webcitation.org/634bA6TbE]). Dente signierte seine Werke jedoch mit R.S. für »Ravennas sculpsit« bzw. D.R. für »Dente Ravennas« (vgl. AKL [Meißner, Günter (Begr.): Allgemeines Künstler-Lexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker, München/Leipzig 2004 -], Bd. XXVI, S. 183).
Christina Posselt, 27.07.2011

Anschließend an seinen Aufenthalt in Venedig ist Algardi ab 1625 in Rom nachzuweisen. Hier wird er zunächst von Dominichino und dem Bologneser Kardinal Ludovisi unterstützt. In den Jahren 1626–31 restaurierte er antike Statuen für ihn. Durch das Restaurieren von antiken Werken wird er auch später hervor treten (vgl. etwa »Die drei Grazien«). In Rom wurde Algardi besonders von Papst Innozenz X. (1644–54) protegiert unter dem er die Stellung des in Ungnade gefallenen Bernini einnahm (vgl. AKL [Meißner, Günter (Begr.): Allgemeines Künstler-Lexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker, München/Leipzig 2004 -], Bd. II, S. 345 ff.).
Julia Kleinbeck, 03.08.2011

Hier irrt Sandrart. Füsslis Todesdatum wird für den 28.09.1665 bzw. 20.10.1665 angenommen; vgl. Teutsche Academie 1675/ Viten (Ed. Peltzer 1925) [Peltzer, Rudolf Arthur (Hrsg.)/Sandrart, Joachim von (Autor): Joachim von Sandrarts Academie der Bau-, Bild und Mahlerey-Künste von 1675: Leben der berühmten Maler, Bildhauer und Baumeister, München 1925], S. 423, Anm. 1540/AKL [Meißner, Günter (Begr.): Allgemeines Künstler-Lexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker, München/Leipzig 2004 -], Bd. XLVI, S. 169.
Julia Kleinbeck, 30.08.2011

Hier irrt Sandrart: Callot wurde im Jahr 1592 geboren (zwischen 25. März und 21. August); vgl. AKL [Meißner, Günter (Begr.): Allgemeines Künstler-Lexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker, München/Leipzig 2004 -], Bd. XV, S. 608 f./Kat. Dresden 1992/93 [Dittrich, Christian: Jacques Callot (1592–1635). Das druckgraphische Werk im Kupferstich-Kabinett zu Dresden, Katalog zur gleichnamigen Ausstellung Dresden (Albertinum), 08. 11.1992 – 10.01.1993, Dresden 1992], S. 26.
Julia Kleinbeck, 24.10.2011

Callot begann am 16.01.1607 eine vierjährige Lehre bei dem Goldschmied und Graveur der Münze von Nancy Demange Crocx (vgl. AKL [Meißner, Günter (Begr.): Allgemeines Künstler-Lexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker, München/Leipzig 2004 -], Bd. XV, S. 608 f.). Sandrart ist der einzige Historiograph, der Bellange als Lehrmeister Callots einführt. In der lateinischen Ausgabe der Teutschen Academie schwächt Sandrart diese Aussage nur unwesentlich ab, indem er von »Discipulus erat Bellangii« (Sandrart, Academia [Sandrart, Joachim von: Academia nobilissimae artis pictoriae, Nürnberg [Christian Sigismund Froberger] 1683] 1683, S. 374) spricht. Callot suchte Kontakt zum Kreis um Bellange und verfolgte die Arbeiten an der Stichfolge zu den Trauerfeierlichkeiten von Charles III. Von einem vertraglich geregelten Ausbildungsverhältnis kann aber nicht ausgegangen werden; vgl. Kat. Nancy 1992 [Choné, Paulette/Ternois, Daniel u.a. (Hrsgg.): Jacques Callot. 1592–1635, Katalog zur gleichnamigen Ausstellung Nancy (Musée historique lorrain), 13.06. – 19.09.1992, Paris 1992], S. 83.
Julia Kleinbeck, 24.10.2011

Die Abreise Callots nach Rom ist unzureichend dokumentiert: Wahrscheinlich ist diese zwischen 1608 und 1611 zu datieren. In Rom wird Callot Gehilfe des Kupferstechers Philippe Thomassins (vgl. AKL [Meißner, Günter (Begr.): Allgemeines Künstler-Lexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker, München/Leipzig 2004 -], Bd. XV, S. 608 f.)
Julia Kleinbeck, 24.10.2011

Das Todesdatum wird für den 24. oder 25.03.1635 angenommen; vgl. AKL [Meißner, Günter (Begr.): Allgemeines Künstler-Lexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker, München/Leipzig 2004 -], Bd. XV, S. 608 f.
Julia Kleinbeck, 25.10.2011