Joachim von Sandrart: Kunst-Werke und Lebens-Lauf
Icon viewRelated works of art
- Sandrart: Abschied der Apostel; S. 130, 133–134, Nr. 53
- Sandrart: Adam von Pfuel; S. 179, Kat.-Nr. 79
- Sandrart: Alida Bicker; S. 73, Kat.-Nr. 18
- Sandrart: Amor divinus (Cod. icon. 366, fol. 71r); S. 334
- Sandrart: Amorinnenfest (Cod. icon. 366, fol. 69r); S. 334
- Mitarbeiter der »Teutschen Academie«: Benediktinerstift Lambach (TA 1679, Tafel XXXXXV); S. 232 f., Kat.-Nr. 117–123
Literature
Basic data
Klemm, Christian: Joachim von Sandrart: Kunst-Werke und Lebens-Lauf
Berlin 1986
ISBN: 3-87157-103-2
Mentioned in annotations in the text
Wahrscheinlich liegt hier ein Fehler vor. Klemm 1986 [Klemm, Christian: Joachim von Sandrart: Kunst-Werke und Lebens-Lauf, Berlin 1986] (S. 352, Anm. 45) korrigiert den Namen »Thoma Kretzer« in »Maerten Kretzer«, der über eine ansehnliche Bildergalerie verfügte. In dieser Sammlung hatte Sandrart ein besonders schönes Stillleben von Cornelis de Heem gesehen, dass er ihm vergebens versuchte, abzukaufen.
Einzig das Nachlassinventar Johann Jakob von Sandrarts ist ein späteres Zeugnis von Sandrarts erwähnten Landschaftsstudien. (Vgl. Peltzer 1925 (b) [Peltzer, Rudolf Arthur: Sandrart-Studien I. Eine unbekannte Sammlung von Handzeichnungen Sandrarts in der Münchner Staatsbibliothek. II. Das Nachlaßinventar des Nürnberger Kunstverlegers Johann Jakob von Sandrart von 1698, in: Münchner Jahrbuch der bildenden Kunst NF, II, 1925, S. 103–165], S. 154 / Klemm 1986 [Klemm, Christian: Joachim von Sandrart: Kunst-Werke und Lebens-Lauf, Berlin 1986], S. 62).
Die Reise fand Ende Juli/ Anfang August 1627 statt (vgl. Klemm 1986 [Klemm, Christian: Joachim von Sandrart: Kunst-Werke und Lebens-Lauf, Berlin 1986], S. 336). Von Rubens haben sich 44 Federzeichnungen auf Papier nach Holbeins »Totentanz« erhalten, heute in Privatbesitz; vgl. Buck 1997 [Buck, Stephanie: Holbein am Hofe Heinrichs VIII., Berlin 1997, zugl. Diss. Freie Univ. Berlin 1995], S. 33.
Die 1645 von Sandrart herausgegebene Reproduktionsstichserie nach seinen Monatsbildern, wurde von Suyderhoef (April, Mai, Juni, August, Nacht), Falck (Januar, März, Tag) Persijn (Juli, Oktober, November), van Dalen (September), Haelwegh (Dezember) und Matham (Februar) gestochen. In den entsprechenden Viten der beteiligten Stecher gerät die Verteilung durcheinander (vgl. auch Klemm 1986 [Klemm, Christian: Joachim von Sandrart: Kunst-Werke und Lebens-Lauf, Berlin 1986], S. 103, Anm. 1)
Dieser Besuch des Erzherzogs und seines Hofmalers fand im Jahre 1646 statt, vgl. Klemm 1986 [Klemm, Christian: Joachim von Sandrart: Kunst-Werke und Lebens-Lauf, Berlin 1986], S. 153.
Merian stand als Hofmaler des Generalfeldmarschalls Karl Gustav Wrangel bei seiner Porträtproduktion anlässlich des Nürnberger Friedenskongresses in Konkurrenz zu seinem Lehrer Sandrart, der von Carl Gustav von Schweden nach Nürnberg gerufen worden war (vgl. Klemm 1986 [Klemm, Christian: Joachim von Sandrart: Kunst-Werke und Lebens-Lauf, Berlin 1986], S. 340; Nieden 2002 [Nieden, Daniela: Matthäus Merian der Jüngere (1621–1687), Göttingen 2002], S. 30). So beziffert Merian selbst den Verdienst seiner Werke auf 10000R., während Sandrart nur von der Hälfte dieser Summe berichtet. Die erhaltenen Listen von über 50 Porträts, die Merian für Wrangel malte, führen z. T. Personen auf, die auch Sandrart porträtiert hat (vgl. Klemm 1986 [Klemm, Christian: Joachim von Sandrart: Kunst-Werke und Lebens-Lauf, Berlin 1986], S. 178 f.; Nieden 2002 [Nieden, Daniela: Matthäus Merian der Jüngere (1621–1687), Göttingen 2002], S. 286 f.). Von Merians erhaltenen Werken sei auf die Bildnisse von Magnus Gabriel Graf de la Gardie und Ottavio Piccolomini verwiesen.
Angesichts der 1646 entstandenen Gemälde von Sandrart ist zu vermuten, dass vielmehr Antwerpen gemeint ist, auch wenn nicht auszuschließen ist, dass Seghers nach Amsterdam reiste, wiewohl dieser dann wohl eher Sandrart besucht hätte; vgl. Klemm 1986 [Klemm, Christian: Joachim von Sandrart: Kunst-Werke und Lebens-Lauf, Berlin 1986], S. 32; S. 339 und S. 352, Anm. 49; Klemm, Kommentar Viten 1995 [Klemm, Christian: Joachim von Sandrarts »Teutsche Academie der edlen Bau-, Bild und Mahlerey-Künste«, in: Renaissance und Barock (= Bibliothek der Kunstliteratur, Bd. 1), hrsg. von Thomas Cramer und Christian Klemm, Frankfurt a. M. 1995, S. 793–799 (Kommentar)], S. 869, Anm. 535,33 f.
Der Zusatz »à Stockau« ist die einzige Ergänzung zum Wortlaut des Gedichts in den Poemata [Baerle, Kaspar: Casparis Barlaei Antverpiani Poemata, Bd. II, Amsterdam 1646] von Barlaeus; vgl. Klemm 1986 [Klemm, Christian: Joachim von Sandrart: Kunst-Werke und Lebens-Lauf, Berlin 1986], S. 103, Anm. 4.
Sandrart désigne Aegidius Sadeler comme père de l’art car il a lui-même étudié à ses côtés à Prague en 1622 (TA 1675, II, Buch 3 (niederl. u. dt. Künstler), S. 356 ; Klemm 1986 [Klemm, Christian: Joachim von Sandrart: Kunst-Werke und Lebens-Lauf, Berlin 1986], p. 14).
In Barlaeus’ Originalwortlaut wird Sandrart noch mit der etwas abgeschwächteren Lobformel »eximii Pictoris« bezeichnet (Barlaeus, Poemata, Amsterdam 1655, Bd. II, S. 264; vgl. Klemm 1986 [Klemm, Christian: Joachim von Sandrart: Kunst-Werke und Lebens-Lauf, Berlin 1986], S. 135, Anm. 3).
Diese örtliche Bestimmung findet sich in Barlaeus' Vorlage, den Poemata [Baerle, Kaspar: Casparis Barlaei Antverpiani Poemata, ], nicht (vgl. Klemm 1986 [Klemm, Christian: Joachim von Sandrart: Kunst-Werke und Lebens-Lauf, Berlin 1986], S. 135, Anm. 3).