Kunstgeschichte und Kunsttheorie. Eine Einführung in die...

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Burioni, Matteo/Feser, Sabine (Hrsgg.)/Vasari, Giorgio (Autor): Kunstgeschichte und Kunsttheorie. Eine Einführung in die Lebensbeschreibungen berühmter Künstler anhand der Proemien
neu übersetzt von Victoria Lorini, hrsg., eingeleitet und kommentiert von Matteo Burioni und Sabine Feser, Berlin 2004

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Vasari bezieht sich hier auf eine Pliniusstelle (Plin. nat. [Plinius: Naturalis Historia, ] 35, 156), in der jedoch der römische Bildhauer Pasiteles und nicht Praxiteles genannt wird (vgl. Vasari (dt.) [Burioni, Matteo/Feser, Sabine (Hrsgg.)/Vasari, Giorgio (Autor): Kunstgeschichte und Kunsttheorie. Eine Einführung in die Lebensbeschreibungen berühmter Künstler anhand der Proemien, neu übersetzt von Victoria Lorini, hrsg., eingeleitet und kommentiert von Matteo Burioni und Sabine Feser, Berlin 2004], S. 31, Anm. 26).
Saskia Schäfer-Arnold, 06/08/2009

Nach den Ausführungen zum Götzendienst wird der biblische Bericht nun mit den Kunsthandwerkern Bezaleel und Aholiab angeführt, um deutlich zu machen, dass nicht das Fertigen von Statuen, sondern lediglich ihre Anbetung sündhaft sei. Die in der Bibel beschriebene göttliche Inspiration des Künstlers dient als weiteres Argument zur Verteidigung der Bildhauerei; vgl. Vasari-Kunstgeschichte und Kunsttheorie 2004 (dt. komment. Übers.) [Burioni, Matteo/Feser, Sabine (Hrsgg.)/Vasari, Giorgio (Autor): Kunstgeschichte und Kunsttheorie. Eine Einführung in die Lebensbeschreibungen berühmter Künstler anhand der Proemien, neu übersetzt von Victoria Lorini, hrsg., eingeleitet und kommentiert von Matteo Burioni und Sabine Feser, Berlin 2004], S. 124, Anm. 81.
Christina Posselt, 06/15/2011

Bei der Einnahme der Stadt Syrakus wurde der Mathematiker Archimedes getötet, was von Claudius Marcellus sehr bedauert wurde (vgl. Titus Livius, Ab urbe condita 25, 31; Plin. nat. [Plinius: Naturalis Historia, ] 7, 125). Von der Verschonung von Kunstwerken wird hingegen bei der Belagerung von Rhodos 305–304 v. Chr. durch Demetrios berichtet (Plin. nat. [Plinius: Naturalis Historia, ] 7, 126 und 35, 104–106). Die Verknüpfung dieser beiden Erzählungen, die bei Plinius direkt aufeinander folgen, könnte Vasari aufgrund der Vorstellung von Archimedes’ zeichnerischen Denken veranlasst haben. (Vgl. Vasari-Kunstgeschichte und Kunsttheorie 2004 (dt. komment. Übers.) [Burioni, Matteo/Feser, Sabine (Hrsgg.)/Vasari, Giorgio (Autor): Kunstgeschichte und Kunsttheorie. Eine Einführung in die Lebensbeschreibungen berühmter Künstler anhand der Proemien, neu übersetzt von Victoria Lorini, hrsg., eingeleitet und kommentiert von Matteo Burioni und Sabine Feser, Berlin 2004], S. 127, Anm. 106.)
Christina Posselt, 06/15/2011

Vasari bezieht sich im Folgenden auf Alberti, De pictura [Alberti, Leon Battista: De pictura praestantissima et nunquam satis laudata arte, Basel 1540] II, 26 und De aedificatoria [Alberti, Leon Battista: De re aedificatoria, ] 7, 3. Das Fortschrittsmodell der Kunstentwicklung, in dem das etruskische Grab Porsennas in Chiusi (vgl. die Identifizierung bei Titus Livius, Ab urbe conditas 5, 23) einen Höhepunkt darstellte, konnte mit den Ursprüngen der Toskana parallelisiert werden, die ebenfalls auf die Etrusker zurückgeführt wurden. Insbesondere die politische Legitimation spielte dabei eine große Rolle; vgl. Vasari-Kunstgeschichte und Kunsttheorie 2004 (dt. komment. Übers.) [Burioni, Matteo/Feser, Sabine (Hrsgg.)/Vasari, Giorgio (Autor): Kunstgeschichte und Kunsttheorie. Eine Einführung in die Lebensbeschreibungen berühmter Künstler anhand der Proemien, neu übersetzt von Victoria Lorini, hrsg., eingeleitet und kommentiert von Matteo Burioni und Sabine Feser, Berlin 2004], S. 128, Anm. 110.
Christina Posselt, 06/15/2011

Das Florentiner Baptisterium wurde auf einen ursprünglich antik-römischen Bau zurückgeführt, womit auch das Alter der Stadt Florenz und in dieser Abhängigkeit des Medici-Geschlechts abgeleitet wurde; vgl. Vasari-Kunstgeschichte und Kunsttheorie 2004 (dt. komment. Übers.) [Burioni, Matteo/Feser, Sabine (Hrsgg.)/Vasari, Giorgio (Autor): Kunstgeschichte und Kunsttheorie. Eine Einführung in die Lebensbeschreibungen berühmter Künstler anhand der Proemien, neu übersetzt von Victoria Lorini, hrsg., eingeleitet und kommentiert von Matteo Burioni und Sabine Feser, Berlin 2004], S. 138, Anm. 165 und 167. Zur historisch begründeten Wortwahl, die Sandrart nach Vasari übernimmt, siehe auch das Kapitel zur Architektur (TA 1675, I, Buch 1 (Architektur), S. 9).
Christina Posselt, 06/15/2011