Georg Pencz als Deckenmaler

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Kris, Ernst: Georg Pencz als Deckenmaler
in: Mitteilungen der Gesellschaft für vervielfältigende Kunst. Beilage der Graphischen Künste, IV, 1923, S. 45–53

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Der große Rathaussaal in Nürnberg wurde 1521 nach Entwürfen von Dürer bemalt. Sandrart gibt mit der Verbindung zu Pencz die allgemeine Meinung des 17. Jahrhunderts wieder (vgl. Klemm, Kommentar Viten 1995 [Klemm, Christian: Joachim von Sandrarts »Teutsche Academie der edlen Bau-, Bild und Mahlerey-Künste«, in: Renaissance und Barock (= Bibliothek der Kunstliteratur, Bd. 1), hrsg. von Thomas Cramer und Christian Klemm, Frankfurt a. M. 1995, S. 793–799 (Kommentar)], S. 823, Anm. 418,17 f.) Noch Kris weist in seinem Aufsatz auf eine mögliche Mitarbeit Pencz’ an der Nordwand des Ratssaales hin, die sowohl in der Umsetzung von Dürers Entwürfen als auch – seit 1532 in der Position des Ratsmalers – in der Gestaltung der Südwand lag. Allerdings wurde 1613 eine Restaurierung des Saales durch Georg Gärtner, Jobst Harrich, Paul Juvenel und Gabriel Weyer unternommen, die die Kompositionen veränderte (vgl. Kris 1923 [Kris, Ernst: Georg Pencz als Deckenmaler, in: Mitteilungen der Gesellschaft für vervielfältigende Kunst. Beilage der Graphischen Künste, IV, 1923, S. 45–53], S. 48).
Christina Posselt, 05/24/2011