Apelles malt Campaspe

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Basic data

Date

um 1600

Material(s) / Technique

Öl auf Leinwand

Dimensions

210 x 175 cm

Signature and notation

IODOCVS A. WINGHE

Location

Wien, Kunsthistorisches Museum, Gemäldegalerie, Inv.-Nr. GG_1686

External resources

Kunsthistorisches Museum Wien: GG_1686

Description(s) in the text

»Zwey Stuck von einer Historie hat er auch sehr kunstreich gemacht/ nemlich wie Apelles die überfürtreffliche Campaspe gebildet/ und von derselben Liebe entzündet wird: Eins dieser Stücken ist zu Hanau in der Neuen Stadt/ 2. Meil von Frankfurt/ bey einem Kunst-liebenden…«
TA 1675, II, Buch 3 (niederl. u. dt. Künstler), S. 280

Annotations

Wahrscheinlich hat Sandrart das Gemälde selber bei Daniel Soreau gesehen. Während van Winghe in dieser Fassung des Themas durch die Darstellung Daniel Soreaus als Apelles die Wertschätzung seines Künstlerkollegen ausdrückt, fügt er in der Version für Rudolf II. sein eigenes Bildnis in die Figur des antiken Malers ein. Der Kaiser selbst wird damit indirekt mit Alexander d. Gr. verglichen. (Vgl. Bott 2001 [Bott, Gerhard: Ein stück von allerlei blumenwerk – ein stück von früchten – zwei stück auf tuch mit hecht. Die Stillebenmaler Soreau, Binoit, Codino und Marrell in Hanau und Frankfurt 1600–1650, Hanau 2001], S. 32 f.)
Christina Posselt, 04/06/2009