Allegorie der Göttlichen Weisheit (»Allegoria della Divina Sapienza«)
Icon viewRelated works of art
- Sacchi: Allegorie der Göttlichen Weisheit (»An Allegory of Divine Wisdom«) Painting
Related places
- Rom, Santa Maria di Costantinopoli; Möglicherweise handelt es sich bei Sandrarts Angabe um eine literarische Fiktion (Ebert-Schifferer 1994 [Ebert-Schifferer, Sybille: Sandrart a Roma 1629–1635: un cosmopolita tedesco nel Paese delle Meraviglie, in: Roma 1630. Il trionfo del pennello, Katalog Rom 1994, S. 97–114], S. 101 /Meier 2004 [Meier, Esther: Joachim von Sandrarts »LebensLauf«. Dichtung oder Wahrheit?, in: Marburger Jahrbuch für Kunstwissenschaft, XXXI, 2004, S. 205–239], S. 218).
Literature
- Bonfait 1994; S. 146 ff.
- Costello 1950
- Sutherland Harris 1977; S. 57–59, Abb. 28–31, 33
- Meier 2004; S. 217–219
Basic data
Date
1630–31
Material(s) / Technique
Öl auf Leinwand
Dimensions
91 x 145 cm
Location
Rom, Privatsammlung
Description(s) in the text
»8 Des Andrea Sacchy, die Göttliche Providenz.«
TA 1675, Lebenslauf, S. 10
»Das Achte/ brachte Andreas Sacchy, und war/ wie die Göttliche Fürsichtigkeit/ auf einem Majestätischen Stul/ zwischen vielen umstehenden himmlischen Frauenzimmer Göttlicher Tugenden gesessen: wobey die Tiefsinnigkeit und Zeichnung des Künstlers höher/ als das Colorit und Gemälde/ geachtet…«
TA 1675, Lebenslauf, S. 10
Annotations
Dem Bericht von Sandrart nach gehört auch dieses Gemälde von Sacchi zu den 12 Werken, die der spanische Botschafter in Rom für König Philipp IV. von Spanien bei den damals besten Künstlern in Auftrag gab. Ungeachtet, ob dieser Bericht seine Richtigkeit hat, identifiziert Sutherland Harris, die Autorin des Werkverzeichnisses von 1977, dieses Gemälde nun mit der »Fassung 1631«, die der Diamantenhändler Valguarnera bei Sacchi bestellte und 1631 mit 70 scudi bezahlte (vgl. Sutherland Harris 1977 [Sutherland Harris, Ann: Andrea Sacchi. Complete edition of the paintings with a critical catalogue, Oxford 1977], S. 57–59). Bei diesem Bild dürfte es sich um eine eigenhändige Leinwandkopie nach dem Fresko im Palazzo Barberini gehandelt haben.