Allegorie des christlichen Glaubens (»Our Lady of Sorrows of Graupen-Mariaschein as Queen of the Garden of the Liberal Arts«), Entwurf

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Basic data

Date

1659

Material(s) / Technique

Feder- und Pinselzeichnung in Braun auf braun grundiertem Papier

Dimensions

210 x 300 mm

Signature and notation

C. Screta

Location

Darmstadt, Hessisches Landesmuseum, Graphische Sammlung, Inv.-Nr. HZ 2099

Mentioned in annotations in the text

Karel Škréta war der erfindungsreichste und vornehmste Inventor der Thesenblätter für die Absolventen der Prager Universität. Seine Inventionen wurden sowohl von den heimischen als auch von ausländischen, hauptsächlich Augsburger Stechern (Bartholomäus, Philipp und Wolfgang Kilian, Mathäus und Melchior Küsel) umgesetzt; vgl. die »Allegorie des christlichen Glaubens« im Entwurf und als Kupferstich von Mathäus Küsel.
Štěpán Vácha, 06/10/2011

Annotations

Diese Zeichnung ist ein Entwurf für das Thesenblatt von Godfried Ignaz Kraus. Dessen Dissertation, die er an der Universität in Prag anfertigte, behandelt den Wunderstatus der schmerzensreichen Madonna von Graupen-Mariaschein – einer Statue der Pietà, die nach der Legende bei Krupka (Graupen) gefunden wurde. Die Bildkomposition basiert auf einer alttestamentlichen Parabel (Richter 9:8–15), in der ein König von Bäumen gesalbt wird. (Vgl. Petra Zelenková, in: Kat. Prag 2010(b) [Stolárová, Lenka (Hrsg.): Karel Škréta 1610–1674. His work and his era, Katalog der Ausst. Prag (Waldstein Reitschule/Prager Schloss Reithalle), 26.11.2010–10.04.2011], S. 380, Kat.-Nr. IX.6 B.)
Christina Posselt, 06/20/2011