Wilhelm IV., Herzog von Bayern

Wurde gemalt von
  • Beham, Barthel; die Eigenhändigkeit Behams ist nicht zweifelsfrei gesichert

Personen-Bezüge

Zeigt Darstellung von
War zu Sandrarts Zeit im Besitz von

Orts-Bezüge

Befand sich zu Sandrarts Zeit in

Literatur

Die Kunstwerk-Daten stammen aus
Identifiziert in

Basis-Daten

Datierung

1536

Material / Technik

Lindenholz

Format / Maße

44 x 33,5 cm

Heutiger Aufbewahrungsort

Berchtesgaden, Schloß, Wittelsbacher Ausgleichsfonds, Inv.-Nr. B I a52

Beschreibung(en) im Text

»… Kunst und Zierlichkeit keinem weichen. Als da sind Carolus V. Ferdinandus I. Churfürst Otto Heinrich/ Herzog Wilhelm/ und eben dergleichen sind auch von ihme in Ihro Hochfürstl. Durchl. zu Neuburg Cabinet/ die alle sehr…«
TA 1675, II, Buch 3 (niederl. u. dt. Künstler), S. 233

Erwähnungen in Kommentaren im Text

Zu nennen sind hier die Porträts Karl V., Ferdinand I. oder auch Wilhelm IV., deren Kupferstichreproduktionen Sandrart im Ersten Hauptteil der Teutschen Academie u.a. besonders hervorhebt (TA 1675, II, Buch 3 (niederl. u. dt. Künstler), S. 233).
Julia Kleinbeck, 24.11.2011

Kommentare

Wie die anderen von Sandrart in diesem Abschnitt genannten Herrscherporträts gehört auch dieses vermutlich der sogenannten »kleinen Wittelsbacher Serie« an, die wahrscheinlich für Schloß Neuburg a. d. Donau geschaffen wurde und eine im Format reduzierte Version einer Porträtreihe für die Münchner Residenz ist. Die Provenienz aus dem Kabinett von Ottheinrichs Residenzschloß gibt auch Sandrart an (vgl. Löcher 1999 [Löcher, Kurt: Barthel Beham. Ein Maler aus dem Dürerkreis, (= Kunstwissenschaftliche Studien 81), München/Berlin 1999], S. 162).
Christina Posselt, 05.08.2009