Drei Pinien
Literature
- Mazzetti di Pietralata 2011; S. 35; S. 114–115, Nr. 40
- Mazzetti di Pietralata 2005(b); S. 100, Abb. 19
- Kat. Frankfurt 2006; S. 14, Abb. 4
Basic data
Date
1635
Material(s) / Technique
Federzeichnung, schwarzer Bleistift, Feder mit brauner Tusche
Dimensions
211 x 311 mm
Signature and notation
Sandrart Roma fecit 1635 (unten links)
Location
Berlin, Staatliche Museen, Kupferstichkabinett, Inv.-Nr. KdZ 10338
Mentioned in annotations in the text
Die in Rom 1635 entstandene Studie von drei großen Pinien, heute im Berliner Kupferstichkabinett, von Sandrart signiert, weist auf das starke Interesse am Studium in der Natur. Von Claude Lorrain sind mehrere, in der Mitte der Dreißiger Jahre entstandene Zeichnungen erhalten, die Motive in Tivoli zeigen und damit Sandrarts Bericht eines gemeinsamen Zeichnens in der Natur glaubhaft machen.
Annotations
Das Blatt mit den drei dargestellten Pinien dokumentiert zusammen mit der Nürnberger Zeichnung der Caracalla-Thermen Sandrart als Landschaftzeichner. Von Claude Lorrain sind ebenfalls Studien von Pinien überliefert, die sich mit der vorliegenden Zeichnung vergleichen lassen. Sie bestätigen gemeinsame Naturstudien der beiden Künstler, wie dies auch Sandrart in der Teutschen Academie (TA 1675, Lebenslauf, S. 12) schreibt; vgl. Mazzetti di Pietralata 2011 [Mazzetti di Pietralata, Cecilia: Joachim von Sandrart (1606–1688). I disegni, (=Studi della Bibliotheca Hertziana), zugl. Dissertation Università La Sapienza 2004, Cinisello Balsamo 2011], S. 115, Nr. 40.