Eine größere Version dieser Abbildung kann aufgrund der derzeitigen Bildrechtssituation in Deutschland leider nicht angeboten werden. Die Version ist hinterlegt und kann - bei Klärung der Lage - umgehend verfügbar gemacht werden.

Pokal mit Bacchanal

Wurde geschaffen von

Personen-Bezüge

Zeigt Darstellung von Weitere Bezüge einblenden

Literatur

Die Kunstwerk-Daten stammen aus
Wird behandelt in Literatur

Basis-Daten

Datierung

um 1630/33

Material/Technik

Elfenbein mit Silberfassung, vergoldet

Format/Maße

28,2 cm (Gesamthöhe); 19,2 cm (Höhe des Reliefs)

Signatur und Bezeichnung

Meistermarke: Drei Ähren auf Dreiberg

Heutiger Aufbewahrungsort

Augsburg, Städtische Kunstsammlungen, Inv.-Nr. 10 433

Kommentare

Das Relieffeld des Humpens zeigt das seltene Motiv eines Pantherweibchens. Dieses ist in einer von Georg Petel monogrammierten und auf das Jahr 1630 datierten Göttinger Entwurfszeichnung festgehalten. Außerdem macht die Meistermarke der Montierung eine Datierung des Humpens auf 1629/30 möglich. Sie kann dem Augsburger Goldschmied Hans Christoph (II) Fesenmair (1587–1664) zugewiesen werden. Stilistisch ist die Darstellung eng mit Rubens’ Gemälde des Trunkenen Silens in der Alten Pinakothek in München verwandt und steht damit eventuell in Verbindung mit Petels von Sandrart erwähnten Aufenthalt in Antwerpen bei Rubens, sowie den dort entstandenen Elfenbeinarbeiten. (Vgl. Kat. München 2007(b), S. 159).
Julia Kleinbeck, 14.01.2009

Erwähnungen in Kommentaren

Die von Sandrart beschriebene Elfenbeinarbeit, welche während …
Julia Kleinbeck, 16.01.2009