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Selbstbildnis Peter Vischers am Sebaldusgrab

Wurde möglicherweise geschaffen von
Wurde möglicherweise geschaffen von

Personen-Bezüge

Zeigt Darstellung von
Symbolansicht

Kunstwerk-Bezüge

Ist Teil von
Steht in Zusammenhang mit
Möglicherweise Vorbild von

Literatur

Die Kunstwerk-Daten stammen aus

Basis-Daten

Datierung

1507–1519

Material/Technik

Bronze

Heutiger Aufbewahrungsort

Nürnberg, St. Sebald, Sebaldusgrab, Nische der westlichen Tumbaseite

Erwähnungen in der Teutschen Academie

»… Hanß/ Paul und Jacob/ so alle mit Weib und Kindern bey ihme im Haus gewohnet/ helfen arbeiten/ und hat er auch sich selbst in den Guß gedachtes Grabs zu S. Sebald/ wie er in seiner Gießhütten arbeitet/ gebildet/ dessen Copie der geneigte Liebhaber in der Kupferblatte Aa zu sehen hat.«
TA 1675, II, Buch 3 (niederl. u. dt. Künstler), S. 221

Kommentare

Auf der westlichen Seite des Sebaldusgrabes ist Peter Vischer d. Ä. mit den Utensilien der Arbeit – Meißel und Hammer (letzterer 1924 gestohlen) – dargestellt. Bereits Neudörfer bewunderte die Darstellung, die den Handwerker so zeige, »wie er täglich in seiner Giesshütten umgangen und gearbeitet« habe; s. Neudörfer, Nachrichten 1875 (Ed. Lochner), S. 21. Ob es sich um ein Selbstbildnis Peter Vischers d. Ä. handelt oder von den Söhnen zum rühmenden Andenken an ihren Vater geschaffen wurde, ist nicht zu klären; vgl. Weilandt 2007, S. 410.
Sandrart zufolge diente das Bronzebildnis als Vorlage für die Darstellung Peter Vischers auf Tafel AA der Teutschen Academie 1679, für die eine Vorzeichnung im Codex iconographicus 366 existiert; vgl. TA 1675, II, Buch 3 (niederl. u. dt. Künstler), S. 221. Hinsichtlich der Gestaltung und der Haltung des Kopfes sind jedoch wesentliche Unterschiede zwischen der Plastik und Sandrarts Zeichnung bzw. dem Stich zu beobachten.
Carolin Ott, 09.01.2012