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Verzückung der heiligen Cäcilie

Wurde gemalt von
Symbolansicht

Kunstwerk-Bezüge

Steht in Zusammenhang mit
Wird graphisch reproduziert in

Orts-Bezüge

Befand sich zu Sandrarts Zeit in

Literatur

Die Kunstwerk-Daten stammen aus

Basis-Daten

Datierung

1515–16

Material/Technik

Öl auf Leinwand (von Holz übertragen)

Format/Maße

238 x 150 cm

Heutiger Aufbewahrungsort

Bologna, Pinacoteca Nazionale, Inv.-Nr. 577

Erwähnungen in der Teutschen Academie

»Stücke daselbst/ S. Caecilia, von Raphael d’Urbino,«
TA 1675, Lebenslauf, S. 8

»… Stadt/ welche mit rariteten pranget/ und sahe unter andern im Dom Stift/ eine Tafel: die praesentirte eine Caeciliam, mit andern beystehenden Heiligen/ von Raphaël d’Urbino überaus meisterhaft gezeichnet. Er fande auch/ auserhalb auf einem Berge in…«
TA 1675, Lebenslauf, S. 8

Kommentare

Die Auftraggeberin des Bildes war die Bologneser Patrizierin Elena Duglioli dall’Olio, eine glühende Verehrerin der heiligen Helena, die das Bild 1515 für die Familienkapelle der dall’Olio in der Kirche San Giovanni in Monte Uliveto bestimmte. Die fromme und caritativ tätige Stifterin wurde nach ihrem Tode in hagiographischen Schriften zu einer zweiten Cäcilie stilisiert.
Nicole Hartje-Grave, 11.03.2008