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Porträtmedaille Pietro da Cortona

Wurde geschaffen von

Personen-Bezüge

Zeigt Darstellung von
Symbolansicht

Kunstwerk-Bezüge

Steht in Zusammenhang mit

Literatur

Die Kunstwerk-Daten stammen aus

Basis-Daten

Datierung

1669

Inschriften

Avers: PETRUS BERETINUS E. CORTONA

Revers: BENE SVPER VIRTVS TE CORONAT ANAGR

Signatur und Bezeichnung

Revers: F. CHERON

Nachgewiesen in

Florenz, Museo Nazionale del Bargello

Kommentare

Simonato erkannte, dass die Medaille als Vorlage für Sandrarts Bildnis Pietro da Cortonas auf Tafel T der TA 1675 diente. Interessanterweise wird diese Quelle für die Vorlage nicht in der Biographie der 1675er Ausgabe preisgegeben, jedoch in der lat. Edition von 1683, wo Sandrart die Vita des toskanischen Malers um eine Beschreibung der berühmten Medaille mit seinem Konterfei erweitert: »icon[a] eius Romæ in maiori numismate reprasentabatur hac inscripitione: ›PETRUS BERETINUS E CORTONNA‹; ex altero latere apparebat Fama, quæ, sinistro brachio bilanci innixa, dextra elevato baculum ad coronam nocem stellis corruscantem dirigebat, hoc lemmate: ›BENE SVPER VIRTVS TE CORONAT‹« (Sandrart, Academia 1683, S. 189); vgl. Simonato 2010, S. 277.
Carolin Ott, 16.02.2012