Marmorkrater mit dionysischen Masken

Wurde geschaffen von

Orts-Bezüge

Befand sich zu Sandrarts Zeit in

Literatur

Die Kunstwerk-Daten stammen aus
Wird behandelt in Literatur

Basis-Daten

Datierung

1. Jh. n. Chr.

Material/Technik

parischer Marmor

Format/Maße

80 cm (Höhe)

Heutiger Aufbewahrungsort

Paris, Musée du Louvre, Inv.-Nr. MA 434

Kommentare

Der große antike Marmorkrater, der anstelle der Henkel mit vier Satyr- und Silenmasken ausgestattet ist, stand 1617 bis zum Verkauf an Napoleon 1807 an der Balustrade des Absatzes der zum Hauptportal führenden doppelläufigen Treppenrampe zum Casino der Villa Borghese. Flankiert wurde er von zwei marmornen Rhytonen (Trinkhörnern), die mit bacchischen Weinranken geschmückt sind und in Stierköpfen enden (auch diese heute Paris, Louvre); es wurde demnach ein dionysisches Ambiente suggeriert. 1807 erwarb Napoleon zusammen mit einem Großteil der Antikensammlung Borghese auch die Marmorvase.
(Zusammenfassung des undatierten Kommentars in ArsRoma)
Brigitte Kuhn-Forte, 28.06.2010

Erwähnungen in Kommentaren

Es ist denkbar, dass hiermit auf die Darstellung des Kraters a…
Carolin Ott, 02.08.2010