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Landschaft mit Jagdszene

Wurde gemalt von

Personen-Bezüge

War zu Sandrarts Zeit im Besitz von

Orts-Bezüge

Entstanden in

Literatur

Wird behandelt in Literatur

Basis-Daten

Datierung

1638-42 (Janeck 1968, S. 28/ S. 177)

Material/Technik

Gemälde

Format/Maße

ca. 75 cm

Erwähnungen in der Teutschen Academie

»… Zustand seines lieben Vatterlands bald die Früchte seiner Kunst zu sehen gegeben/ da er erstlich mir ein drey Spannen großes Stuck gemacht/ wie bey aufgehender Sonne etliche Jäger/ samt einer Damen/ zu Pferd sitzend/ mit ihren Buben und allerley Art Hunden ganz erkantlich auf die Jagd reiten/ in einer Landschaft/ darinn eine große Brucken/ worunter die Morgensonne ins Waßer scheinet/ und sich gegen der Brucken reflectiret/ alles sehr künst- und rühmlich/ deren er folgends in fünf Jahren viel gefärtiget/ und auch in einem…«
TA 1675, II, Buch 3 (niederl. u. dt. Künstler), S. 312

Kommentare

Die genaue Beschreibung von Sandrart lässt vermuten, dass er van Laers Gemälde aus eigener Anschauung oder durch graphische Reproduktionen kannte. Heute ist es nicht mehr nachzuweisen. Wie Sandrart andeutet, befanden sich die meisten von van Laers Gemälden Ende des 17. Jahrhunderts in Holland (vgl. Ludovica Trezzani, in: Briganti/Trezzani/Laureati 1983, S. 59, Anm. 21). Aus van Laers Schaffenszeit in Haarlem nach seiner Rückkehr aus Rom ist nur eine 1641 datierte Zeichnung (Rotterdam, Atlas van Stolk) bekannt (vgl. David A. Levine, in: Kat. Köln/Utrecht 1991–1992, S. 188).
Christina Posselt, 03.03.2010