Keine Abbildung verfügbar

Gemälde (»ein Stuck vom Titian«)

Wurde gemalt von

Personen-Bezüge

War zu Sandrarts Zeit im Besitz von

Orts-Bezüge

Befand sich zu Sandrarts Zeit in

Literatur

Wird behandelt in Literatur

Basis-Daten

Datierung

unbekannt

Material/Technik

unbekannt

Heutiger Aufbewahrungsort

unbekannt

Erwähnungen in der Teutschen Academie

»… von Raphaël gemahlt/ ein ander Marien-Bild/ und die Vermählung Christi mit S. Catharina von Verone, samt noch einem Stuck/ vom Titian, endlich das Contrafät eines Kunst-Liebhabers in seinem studio, von Antonio da Corregio verfärtigt/…«
TA 1675, I, Buch 3 (Malerei), S. 56

Kommentare

Dieses Gemälde ist nicht sicher identifizierbar. Sandrarts Beschreibung zufolge muss es zu der Gruppe von 24 Gemälden gehört haben, die 1660 aus der Sammlung Reynst für das sogenannte »Dutch Gift« erworben wurden. In den Inventaren König Karls II. sind allerdings nur 20 Gemälde als »Dutch Gift« gekennzeichnet; davon stammen 17 Werke aus der Sammlung Reynst (s. Logan 1979, S. 82 f.). Zu diesen gehören Tizians Porträt eines Mannes (heute Hampton Court Palace, Inv.-Nr. 68, Abb. bei Logan 1979, S. 153), die Tizian zugeschriebene Heilige Familie mit dem Hl. Johannes (verloren, s. Logan 1979, S. 82) sowie eine Maria mit Kind, Tobias und dem Engel von einem Tizian-Schüler (heute Hampton Court Palace, Inv.-Nr. 465, für Abb. s. Logan 1979, S. 156, Nr. P 36a). Ob Sandrart in seiner Beschreibung eines dieser Gemälde meinte, muss offen bleiben.
Carolin Ott, 01.12.2009