Eine größere Version dieser Abbildung kann aufgrund der derzeitigen Bildrechtssituation in Deutschland leider nicht angeboten werden. Die Version ist hinterlegt und kann - bei Klärung der Lage - umgehend verfügbar gemacht werden.

Die mystische Vermählung der Heiligen Katharina (»The Mystic Marriage of St Catherine of Alexandria«)

Wurde gemalt von

Personen-Bezüge

Zeigt Darstellung von
War zu Sandrarts Zeit im Besitz von

Orts-Bezüge

Befand sich zu Sandrarts Zeit in

Literatur

Die Kunstwerk-Daten stammen aus
Wird behandelt in Literatur

Basis-Daten

Datierung

ca. 1562-9

Material/Technik

Öl auf Leinwand

Format/Maße

148 x 199,5 cm

Heutiger Aufbewahrungsort

London, Royal Collection, RCIN 407216

Erwähnungen in der Teutschen Academie

»… Marien-Bild/ in der Größe nur eines Papir-Bogens/ von Raphaël gemahlt/ ein ander Marien-Bild/ und die Vermählung Christi mit S. Catharina von Verone, samt noch einem Stuck/ vom Titian, endlich das Contrafät eines Kunst-Liebhabers in seinem studio,…«
TA 1675, I, Buch 3 (Malerei), S. 56

»… selbst beschrieben/ exprimirt und gemahlet; Nachmalen ist von dem Herrn Johann Reinst/ in Amsterdam/ ein Stuck von der Vermählung der heiligen Catharina mit Christo/ zwischen denen sich erfreuenden Englen/ mit noch vier andern um 25000. Gulden erkauft/ und dem jetzigen König in Engeland praesentirt worden; Eben allda zu Amsterdam habe ich zu meiner Zeit von dieser berühmten Hand in Lebens-Grösse ein Gemähl…«
TA 1675, II, Buch 2 (italienische Künstler), S. 173

Kommentare

Das Gemälde gehört zu denjenigen Kunstwerken, die als sogenanntes »Dutch present« in die Königlichen Kunstsammlungen Englands gelangten. Wie Sandrart in der Teutschen Academie berichtet, und durch weitere Dokumente belegt werden kann, stammt es aus der Sammlung Reynst in Amsterdam, vgl. Logan 1979, S. 157 f., Kat.-Nr. 38. Schon Carlo Ridolfi hatte in seinen erstmals 1648 erschienenen Maraviglie dell’arte von dem Gemälde geschwärmt. Zu diesem Zeitpunkt befand es sich bereits in Amsterdam im Besitz von Jan Reynst. Dieser hatte mit den von Sandrart erwähnten 25.000 Gulden einen Rekordpreis für das Gemälde gezahlt; vgl. Büttner 2012.
Carolin Ott, 05.09.2012