Sistrum (TA 1680, Tafel E, 3)

Wurde gezeichnet von
Wurde radiert von
Symbolansicht

Kunstwerk-Bezüge

Ist Teil von
Möglicherweise geschaffen nach
Geschaffen nach

Literatur

Die Kunstwerk-Daten stammen aus

Basis-Daten

Datierung

1680

Material/Technik

Radierung

Signatur und Bezeichnung

I. de Sandrart delin.

I. I. Sandrart sculpsit

Privileg

S. C. M.

Abbildung(en) in der »Teutschen Academie«

TA 1680, Iconologia Deorum, Tafel E (nach S. 46)

Erwähnungen in der Teutschen Academie

»3. Klangspiel Sitrum.«
TA 1680, Iconologia Deorum, Erklärung der Kupfer [IV]

»Num. 3. stellet vor das von denen Egyptischen Priestern der Göttin Isis gebrauchtes Klangspiel/ Sistrum genannt/ dergleichen noch vorhanden zu Rom in der Kunst-Kammer Francesco Gualdo/ nach welchem dieses mit Fleiß…«
TA 1680, Iconologia Deorum, Erklärung der Kupfer [IV]

Kommentare

Sandrarts eigener Aussage zufolge diente ihm das Sistrum aus der Sammlung Francesco Gualdis als Vorlage; vgl. TA 1680, Iconologia Deorum, Erklärung der Kupfer [IV], zu »3. Klangspiel Sitrum«. Denkbar ist aber auch, dass Sandrart das Erscheinungsbild des Instruments anhand einer Zeichnung aus der Sammlung Cassiano dal Pozzos in Rom studiert hat; s. Schreurs 2010(a), S. 241, Anm. 109.
Carolin Ott, 18.01.2012